Neuer PC | Geeignetes Setup gesucht | Partionieren | Multi Boot mit Linux und Windows | DaVinci

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    • Neuer PC | Geeignetes Setup gesucht | Partionieren | Multi Boot mit Linux und Windows | DaVinci

      Hallo,


      es ist lange her, dass ich für einen PC (und keinen MAC) verantwortlich war, und deshalb suche ich nach der Weisheit der Community, die mir hilft, das richtige Setup zu finden.

      Für ein Videodesign Projekt werde ich mit einem neuen PC ausgestattet, und möchte ich endlich DaVinci testen.
      Wir haben bereits einige Projekte mit Premiere durchgeführt, daher wäre es wohl einfacher, mit Premiere fortzufahren, aber ich möchte wirklich gern DaVinci testen und wenn möglich die Installation von Windows 10 vermeiden.

      Hat jemand Erfahrung mit einem Multiboot Setup mit Linux / Windows und der Verewndung von DaVinci?

      Die ursprüngliche Idee war, die Festplatte zu partitionieren, falls ich Windows installieren und einen Multi-Boot einrichten müsste. Also ich wollte eigentlich mit Linux Mint anfangen und auf jeden Fall konnte Mint + DaVinci nicht alle Anforderungen erfüllen, die eine Windows 10 Option hat.

      Dann habe ich folgende Hinweise bekommen:
      1. Nicht mit Linux zu starten, da Windows die Boot-Tabelle usw. durcheinander bringt.
      2. Die SSD nicht formatieren (nur die SATA) weil sonst die Leistung beim Videoschnitt leiden könnte


      Jetzt bin ich mir sehr unsicher, wie ich den PC am besten einrichten kann. Wäre es wirklich schlecht, die SDD zu partitionieren? Wenn nein, wie wäre es dann am Besten Eurer Meinung nach? Wie wäre es dann am Besten?
      Linux, Windows und die Daten auf zwei oder drei Partitionen? Nicht zu partitionieren, mit Linux zu starten und bei Bedarf später die SSD / oder die HDD zu partitionieren, falls es notwendig wird?

      Was wäre denn Euer Meinung nach am Besten um eine hohe Perfomance heraus zu holen?

      Hier sind einige der Spezifikationen des PC:
      • Western Digital WD Blue 4 TB, 3,5 ", SATA
      • Samsung SSM 970 PRO 512 GB / M.2 / NVMe 1.3 / SSD
      • AMD Ryzen 7 3700X, 8x 3,60 GHz, [
      • Kingston HyperX Predator 32 GB / DDR4-2666 / Kit
      • NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti, 1785 MHz, 6 GB GDDR6, 192 Bit, 12000 MHz, PCI
      • Express x16 3.0, 1 x HDMI (2.0b), 3 x DP (1.4), CUDA, DirectX 12.0, OpenGL 4.5


      Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Informationen benötigt werden, um ein gutes Bild von der Situation zu erhalten.

      Neben den Tips um MultiBoot/Partionierung würde mich auch Eure Meinung zum technischen Setup interessieren. Sollte für DaVinci gut klappen, oder?Alles, was neuer ist als mein altes Gerät, ist für mich gerade ja sowieso ein gewaltiges Upgrad

      Vielen Dank, dass ihr Euch die Zeit genommen haben meinen Beitrag zu lesen. Ich freue mich auf Eure Meinungen, Rückmeldungen, Tricks und Tipps

      Glg Kaila
    • Hallo KailaM,
      willkommen im Forum! ;)
      Für Multi Boot Installationen verwende ich ausschließlich für jedes BS eine eigene SSD und starte dann
      das jeweilige BS per F12 Taste.
      Verstecke auch das jeweils 2.BS vor dem Laufenden BS.
      Linux Partitionierung nach Bedarf,Windows 10 keine Partitionierung,nur Vorgabe wieviel GB der SSD zur
      Verfügung gestellt werden,darin überläßt man am Besten Windows 10 die korrekte Partitionierung.
      EDIT:
      Zur BS Installation jeweils allein nur die betreffende Platte anstöpseln,damit der jeweilige
      Bootmanager keinen Zugriff auf das andere BS bekommt.Sind beide BS installiert,kann man beide
      Platten anstöpseln und dann per Taste *F12 selbst wählen,welches BS starten soll.
      Im Windows Gerätemanager kann man die Platte für Linux deaktivieren,in Linux kann man Mounten
      der Windows Platte verhindern.
      Also aus Schaden soll man ja klug werden,deshalb handhabe ich das so,seit mir eine Multi Boot
      Installation Windows+Linux ein irreparables Windows bescherte.

      *Bootauswahl kann bei manchen Mainboards event.eine andere Taste als F12 sein.

      mfG.Harri
      Win10 Pro;I7 6700;RTX2070;DVR 16.x.x

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von _a#dabei () aus folgendem Grund: Edit hinzu gefügt

    • Hallo Harri,

      vielen Dank für die rasche Antwort =)

      Das klingt interessant! Leider habe ich eine SSD und eine SATA (HDD) und nicht zwei SSDs und werde das deswegen nicht gleich so umsetzen können.
      Wäre aber vielleicht eine Möglichkeit mal erst mit Linux zu starten und falls ich Windows brauche noch eine SATA zu besorgen.

      Darf ich noch nachfragen wo Du Deine Daten hast/speicherst mit denen Du arbeitest bzw. auf sie zugreifst für Videoprojekte?
      Noch eine eigene Festplatte oder Cloud/Externe?

      Ich hätte die Daten sonst auf die HDD gegeben, habe aber in Youtube Videos gesehen, dass es doch auch deutlich schneller rendert, wenn es auch auf der SSD ist. Kannst Du das auch bestätigen?
      Dann könnte die HDD die Platte für die Daten zur "Sicherungskopie" der Daten sein, oder?

      Und last but not least… noch eine Frage, bitte :)
      Ich entnehme Deiner Signatur, dass deine Hauptrechner mit Windows10 laufen. Ich bin ja selbst sehr skeptisch mit Windows10 und den ganzen "Security" Entwicklungen ("Spy Software", Access Gaining der Festplatte usw.)
      Hast Du da was spezielles installiert um das zu umgehen, oder stört Dich das gar nicht so wie mich? =)

      GlG Kaila
    • Hallo zusammen,

      also ich habe noch nie verschiedene SSDs für verschiedene BS verwendet, bei mir gibt es eigentlich immer nur EINE SSD, die sich um ALLE BS kümmert. Dabei ist auf jedem Rechner noch ein Win7 oder Win8.1 enthalten sowie mehrere parallele Linux-Installationen verschiedener Distros. Wenn man ungefähr weiss, was man tut, ist das absolut kein Problem. Ansonsten gerne fragen, VOR dem Versuch ;)
      Auch mit Windows10 spricht aus meinen Augen nichts dagegen, BEIDES auf einer SSD zu haben.
      Einzig zu beachten ist, es sollte ZUERST die Windows-Installation erfolgen, da ein Windows bis heute kein anderes OS neben sich duldet und es daher auch nicht im Bootloader auflisten wird. Ein Linux aber fügt Dir das Windows natürlich hinzu in den eigenen Bootlader. Sollte mal die umgekehrte Installationsreihenfolge nötig sein, so ist es aber i.d.R. kein Problem, den Linux-Bootlader erneut zu installieren.

      LinuxMint 19.x kann ich durchaus für Resolve empfehlen, meine Installation funktioniert einwandfrei, allerdings benötigst Du unter Linux mehr oder weniger zwingend die STUDIO-Version, um sinnvoll arbeiten zu können, da andernfalls wichtige Codecs im System fehlen, die nur bei der Studio-Version installiert werden. Unter Windows kommst Du auch mit der Free-Version ein Stück weiter.

      Ich persönlich habe mich mit Win 8.1 von Windows soweit getrennt, ein 10er kommt mir nicht mehr auf den Rechner. Ist aber auch nicht nötig, die Software, die ich noch unter Win einsetze, ist auch auf WIn7/8 kein Problem. Und fehlende Updates sind da auch kein Problem, da Windows bei mir generell nicht mehr ans Internet darf.
      Da ich die meiste Software unter Linux ersetzen konnte und nur ganz wenige Programme noch Windows erfordern (wobei ich vereinzelte Windows-Programme mittels "wine" auch direkt unter Linux laufen habe, wie Adobe Encore CS6 u.a.), lasse ich die Finger ganz von Windows10. Auch deshalb, weil im beruflichen die Probleme mit Win10 schon genug nerven ;)

      Was die Festplattenkonfiguration angeht - es kommt dabei auch auf das Material an, das Du bearbeiten möchtest. Für Full-HD reicht Deine HDD locker aus, erst ab 4K und höher oder bei mehreren parallelen Streams sind die Geschwindigkeiten dann doch mit der SSD besser. Ansonsten nimm eine große SSD nur für die Videodaten (also getrennt von der System-SSD) und eine HDD für die Backups. Wobei ich auch 4K bearbeite und mit externen Festplatten (keine SSDs), von denen parallel gelesen wird, eine ganz ordentliche Performance habe. Es hängt beim Kodieren ja dann ohnehin viel von CPU und GPU ab, wie schnell gerendert wird, da ist die HDD nicht unbedingt gleich die Bremse. Jedenfalls, wenn Du eine aktuelle und schnelle HDD hast.

      Grüße,
      Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.1.1 unter LinuxMint 19.2
    • @KailaM,
      ob du nun die Konfiguration von CyPix oder jene von mir beschriebene bevorzugst,ist letztlich deine Entscheidung.

      Vorteile für 2 Betribssysteme auf verschiedenen Platten sind:
      Updates/Upgrades vom System/Treibern oder Programmen haben keinen Zugriff auf das jeweils andere Betriebssystem
      soweit eben,wie ich beschrieb,das eine BS die Systemplatte vom anderen BS nicht sehen/mounten kann.Der Bootmanager
      vom einen BS sieht den Bootmanager vom anderen BS jeweils nicht.
      Nachteil:es darf zur jeweiligen Installation eines BS,allein immer nur dessen Systemplatte angeschlossen sein.Sind
      beide BS installiert und werden nun beide Systemplatten angeschlossen.muß man sofort bei jedem BS dafür sorgen,daß
      z.B.unter Windows im Gerätemanager die Linux Systemplatte deaktiviert wird und unter Linux muß dafür gesorgt werden,
      daß die Windows Systemplatte nicht (im Linux Bootmanager)gemounted wird.
      Es ist natürlich gewöhnungsbedürftig,den jeweiligen Systemstart immer per F 12(Bootauswahl) Taste zu tätigen.

      Ja und Windows 10 sowie eine Reihe seiner Komponenten sind sehr neugierig geworden und wollen eine ganze Menge Infos
      ins Land von Uncle Sam bzw. in die xyz-Cloud befördern,macht auch vor Linux nicht halt.Erst kürzlich stellte ich fest,daß
      sogar beim Start vom Snipping Tool ,sofort eine solche Netzwerkverbindung hersgestellt wird zu 3 US IPs.
      Habe selbst hier Netzwerk Analyse Tools welche mir auch auf Weltkarte darstellen,wohin meine Netzwerkverbindungen
      führen,nehme ich noch G-Maps hinzu,kann ich sogar,so zusagen vor der Haustüre der Datenempfänger stehen.

      *Mein Haupt-Schnittrechner hat kein Internet,Updates lade ich über anderen Rechner welcher mit spezieller Security-
      Software versehen ist,über diesen Rechner tätige ich auch Programm Aktivierungen bei verbundenem Schnittrechner.
      Meinen Schnittrechner habe ich "kastriert",kein Edge,Cortana,Defender,kein Autoupdate etc,etc.etc.. habe ihn aber
      trotzdem erst gestern auf W 10 pro 1909 per ISO und Inplacement (Reparatur)Installation auf aktuell gebracht.Eine
      M.2 NVMe SSD + 3 SSDs + 3TB HDD sind im Windows 10 Schnittrechner verbaut,davon 1 SSD für Resolve Cache Dateien.

      *In meinem Profil sind meine Testrechner Win/Linux(9),Tablets-Win(2) Android(2),Notebooks(3)nicht angeführt.

      mfG.Harri
      Win10 Pro;I7 6700;RTX2070;DVR 16.x.x

    • Wow! :thumbsup:

      Erstmal vielen Dank an Euch beide für die super ausführliche Antwort und interessanten und für mich sehr wertvollen Einblicke.

      Auch wenn ihr beide andere Lösungen habt für den MultiBoot, so habt ihr beide gemeinsam, dass ihr sehr intensive Nutzer von verschiedenen Geräten und BSen seid. Das ist ganz schön beeindruckend!

      @Aktueller Stand:
      Mein momentaner Stand ist, dass mir ein Freund eine seiner überflüssigen SSD Karten gibt, auf die ich dann plane Linux auf zu spielen (wel die SSD "nur" 120 GB hat und die wohl für eine Windows (sehr viel) früher oder später zu klein werden könnte. Eventuell macht es aber auch umgekehrt Sinn und ich versuche mal mit Linux so weit zu kommen wie möglich.

      Der Auftraggeber (und Besitzer des PCs) ist selbst davon überzeugt, dass es nicht gut wäre die Haupt SSD zu partitionieren und ich habe da selbst zu wenig eigene Erfahrungen um stichhaltige Gründe zu nennen und köntne es schwer argumentieren, falls was "schief" geht.
      Zusätzlich meint er, wenn wir bei Premiere bleiben, dann werde ich nicht um Windows 10 herum kommen, nachdem der Support für die anderen ausläuft.
      Wenn ich mit der Linux Test Version von DaVinci nicht nicht Vorgaben erfüllen kann und man ja soweit ich weiß die Studio Version nicht testen kann, vermute ich, dass er dafür plädieren wird, dass wir bei Premiere bleiben - das wird sich dann zeigen.


      @geplante Videoprojekte:
      Wir haben noch ein paar HD Videos in der Pipeline, danach beginnen dann die 4K Versuche mit der neuen Kamera.
      Die Basics die ich brauche sind: Cinematic Look mir Crop Effekt, Blur Effekt, Color Grading, Infographiken und Basics Tonbearbeitung. Also momentan noch keine aufwändigen Animationen oder abgespacte Fusion Nodes, zumindestens war das bisher mein Eindruck aus den verschiedenen DaVinci Tutorial Videos ;)

      @Security, Software, Tools, Firewall, Netzwerk Analyse Tool, Internet, (Virenschutz?) etc:
      Es passt nicht mehr ganz direkt zu meiner ursprünglichen Anfrage, doch nachdem ihr da beide so erfahren scheint würde ich mich über Eure Tips und Tricks speziell zum Thema Security für Linux (Mint) und Windows freuen, speziell wenn ich Windows 10 nicht auskommen sollte.
      Ich bin nun selbst am überlegen, ob es denn nicht Sinn man den neuen PC nicht ans Internet anzuschließen und die Daten via Externe zu übertragen… Aber ich glaube um überhaupt Windows 10 zu installieren müsste ich ja rein, so weit ich weiß. Zumindestens laut der Windows Webseite wird für die Installation Internet verlangt.

      @Wine:
      Habr ihr Erfahrung mit weiteren Adobe Produkten und Wine?

      @Intensive Users:
      Ihr seid ja beide anscheinend beide sehr intensive BS User (im Vergleich zu mir auf jeden Fall) - das ist sehr faszinierend für mich.
      Ich hoffe ich bin nicht zu aufdringdlich, wenn ich noch ein bisschen weiter nachfrage um noch ein bisschen mehr auf Nummer sicher zu gehen.


      CyPix schrieb:

      Dabei ist auf jedem Rechner noch ein Win7 oder Win8.1 enthalten sowie mehrere parallele Linux-Installationen verschiedener Distros. Wenn man ungefähr weiss, was man tut, ist das absolut kein Problem. Ansonsten gerne fragen, VOR dem Versuch ;)

      (...)

      Da ich die meiste Software unter Linux ersetzen konnte und nur ganz wenige Programme noch Windows erfordern (wobei ich vereinzelte Windows-Programme mittels "wine" auch direkt unter Linux laufen habe, wie Adobe Encore CS6 u.a.), lasse ich die Finger ganz von Windows10. Auch deshalb, weil im beruflichen die Probleme mit Win10 schon genug nerven ;)
      So viele Distros auf einer … ist ja irre! Und das funktioniert?
      Weiß nicht ob das was für den PC ist, aber generell interessiert mich das schon.
      Hast Du da einen Blog/eine Anleitung/mehr Infos?

      Wenn Du Encode über Wine verwendest dann auch Premiere oder?
      Funktioniert denn das wirklich? Wenn ja wie hast Du das geschafft?
      Habt da bisher nichts dazu gefunden.


      _a#dabei schrieb:

      (...)

      Sind beide BS installiert und werden nun beide Systemplatten angeschlossen.muß man sofort bei jedem BS dafür sorgen,daßz.B.unter Windows im Gerätemanager die Linux Systemplatte deaktiviert wird und unter Linux muß dafür gesorgt werden,

      daß die Windows Systemplatte nicht (im Linux Bootmanager)gemounted wird.
      Es ist natürlich gewöhnungsbedürftig,den jeweiligen Systemstart immer per F 12(Bootauswahl) Taste zu tätigen.

      Nur um sicher zu gehen: Verstehe ich es richtig, dass man diese Einstellungen nur einmal treffen muss (im Gerätemanager/Bootauswahl) und nicht jedes mal vor einem Neustart neu?

      Also ich denke beim Gerätemanger und Windows bekomme ich das locker hin ;)
      Bei Linux bin ich noch nicht ganz sicher… Was müsste ich da genau dafür machen?
      Hast Du da noch einen Link mit mehr Infos, Anleitung und Details für mich?





      Abschließend nochmal meinen ausdrücklichen Dank, dass ihr Euch Zeit genommen habt für mein Anliegen und Eure Einblicke, Erfahrungen und Sichtweisen. Das ist für mich gerade gold wert, weil ich in meinem persönlichen Umfeld keine so erfahrenen User kenne und mit Online Videos und Artikel an meine Grenzen gekommen bin.

      Vielen vielen Dank, ich weiß es sehr zu schätzen!
    • @KailaM,
      ob nun erst Resolve mit Windows oder mit Linux verwendet werden soll,ist vielleicht abzuklären,was ist
      in Resolve unter Linux nicht geboten,das könnte essentielle Bedeutung haben.
      Dazu gibt die > Blackmagic(com)_Feature-Comparsion-List(pdf) < Auskunft(vorläufiger Stand seit Resolve vers.15).
      und noch dazu die > Blackmagic(com)_Supported-Codec-List(pdf) < in Anbetracht beider Links könnte event.schon
      eine vor-Auswahl Windows oder Linux entstehen. :/
      Daß die Linux Systemplatte von Windows nicht verwendet wird,muß nur 1x im Windows Gerätemanager veranlasst
      werden,indem im Gerätemanager die Platte(unter Laufwerke) einfach deaktiviert wird.Nach einem Windows Neustart
      haben weder Updates/Treiber,Windows Search,Defender und andere Windows Apps Zugriff auf das Linux System.

      Das Mounten der Windows Systemplatte verhindern,wird meist über den Linux Bootmanager z.B."Grub" erledigt,aber je
      nach Linux Distri kann die Deaktivierung auch an anderer Stelle im Dateisystem erforderlich sein.(fstab etc.).Da
      müßte schon feststehen,welche Distri genau eingesetzt wird und mit welchem Bootmanager.
      Zu Wine kann ich nichts sagen,habe ich noch nie verwendet.Für Resolve Installationen unter Linux,dürfte "CyPix"
      der kompetentere Ansprechpartner sein,habe unter Linux nur 1 Resolve Installation erledigt.

      In letzter Zeit werden der Defender+Defender Firewall von Windows 10 hochgelobt,aber dazu sage ich besser nichts.
      Werbung für eine Internet Security Suite möchte ich keine machen,es gibt jedenfalls ein sehr gutes deutsches Produkt
      welches ich seit Windows 2000 Zeiten zur vollsten Zufriedenheit einsetze(5-PC Lizenz).

      mfG.Harri
      Win10 Pro;I7 6700;RTX2070;DVR 16.x.x

    • Zunächst noch zum Dualboot auf EINER SSD -
      ist da Windows10 tatsächlich so "angriffslustig", dass es auf Linux-Partitionen, die es (sofern diese nicht bewusst auf NTFS formatiert wurden) ja regulär gar nicht lesen kann, zugegriffen wird, das wäre mir ehrlich gesagt neu. Das einzige Problem, das ich bei einer Multiboot-Installation mal hatte war ein Eingriff eines Adobe-Programmes (!) auf den Bootbereich der SSD. Dieses erzeugte einen Eintrag, der dann den Linux-Bootlader straucheln ließ. Aus Schaden klug geworden lief dann künftig ein Programm mit, dass Adobe diesen Mist abgewöhnte. Dieses war auch einer der Gründe, warum ich mittlerweile, nach immerhin rund 20 Jahren Nutzung zahlreicher Adobe-Programme und -versionen dann doch ein wenig allergisch gegen deren Software wurde. Aber Dank Cloud-Abo hat mich Adobe sowieso nach der CS6 als Kunden verloren. Ich habe denen auch so über die Jahre reichlich Geld hinterhergeworfen, irgendwann ist auch mal gut.

      Der einzige weitere Grund einer getrennten Festplatte für eine Installation war der Test einer originalen CentOS-Installation direkt von Blackmagicdesign. Diese installiert sich, wenn man es nicht wirklich händisch ändern möchte, dann schon mal auf die GANZE Platte mit ganz spezieller Partitionierung. Dies mag auch für andere Linux-Distributionen gelten und dann gebe ich Harri recht, ist, zumindest während der Installation, die Trennung anderer Festplatten vom System manchmal nicht die schlechteste Idee.

      Ich fahre nun seit mittlerweile über 10 Jahren die debian/ubuntu-Schiene und werde trotz immer mal wieder gerne durchgeführten Tests mit anderen Distributionen, die gerade beliebt sind oder besondere Vorteile haben sollen, bislang nicht mit anderen Distros so recht warm.

      Als Systemplatte habe ich in meinen Rechnern je eine 1TB- bzw. 2TB-SSD verbaut, die dann aber wirklich nur für die Systeme da ist, alle anderen Platten im oder am Rechner sind dann reine Datenplatten.
      Es befindet sich dann Win7 oder Win8 auf der/den ersten Partitionen (die Windows ja selbst entsprechend anlegt), auf weiteren Partitionen, die ich dann zumeist im ext4-Format vorliegen haben, können dann schonmal noch 3-4 parallele Linux-Installationen vorliegen. Zum einen Teste ich eine neue Version durchaus mal, ehe ich mein "Produktivsystem" upgrade. Zum anderen kann ich so auch völlig gefahrlos verschiedene Versionen von Resolve testen, ohne aktuelle Schnittprojekte zu gefährden, die zunächst auf dem "Hauptsystem" weiterlaufen. Die verschiedenen Installationen kamen sich dabei nie ins Gehege, solange ich nicht das (auf eigener Partition derselben SSD liegende) home-Verzeichnis unbedingt für ALLE Installationen GEMEINSAM nutzen wollte, was aber nur bedingt Sinn machen würde.
      Über die letzten 10 Jahre kam sich da nie was in die Quere. Aber dennoch interessieren mich eure Bedenken in Sachen Partitionierung der System-SSD, auch wenn ich sie im Moment nicht teile. Gerne lese ich von euch mehr über die Hintergründe dazu.

      Zu Adobe - dann wollt ihr im Zweifel das Cloud-Abo nutzen und damit (zwangsläufig) unter Win10 weiterschneiden? Wäre dann nicht eine Resolve-Lizenz für rund 300 EUR günstiger, mit der dann SYSTEMUNABHÄNGIG (!) gearbeitet werden kann und das sogar parallel?

      Zu WINE: Da kannst Du mich gerne ausfragen, ich trage seit geraumer Zeit auch zu deren App-Datenbank bei, indem ich meine Software dort eintrage, jedenfalls jene, die ich unter Linux am Laufen habe. Aber - ich denke mit einem Adobe-Cloud-Abo wirst Du mit der Lösung eher nicht glücklich. Da bleib dann lieber nativ unter Windows oder wechsle die Software. WINE ist eher eine Notlösung, die dann aber schonmal keine Windows-Lizenz benötigt, und einige Programme komplett ohne merkliche Einbußen direkt unter Linux laufen lassen kann. Adobe-Programme sind aufgrund ihrer Komplexität da oft schwierig zum Laufen zu bekommen, aber es ist tatsächlich möglich. Und in meinem Falle konnte ich das einzige Adobe-Programm, das ich aktuell noch nutze (eben Adobe Encore CS6) interessanterweise mit stabilerer Leistung als unter nativem Windows8 auf demselben Rechner zum Laufen bringen. Hast Du parallel noch ein Windows auf dem PC, so ist es eine Frage der Bequemlichkeit, ob Du mit WINE arbeiten möchtest, ich aber nutze es gerne, da ich dann prinzipiell weiterarbeiten kann, ohne das BS wechseln zu müssen. Und gerade ältere Software, die manchmal noch für die Zwecke ausreichen würde, kriegst Du unter Win10 auch nicht, wenn überhaupt, ohne Handstände installiert oder zum Laufen. Da ist WINE herrlich unkompliziert.
      Kurz gesagt - WINE ist KEIN vollwertiger Windows-Ersatz, aber ermöglicht sehr wohl die nahtlose Integration des einen oder anderen Windows-Programmes direkt unter Linux.

      Unter Win7/8 habe ich eine seit vielen Jahren zur vollsten Zufriedenheit laufende AV-Lösung, da ich aber alle Windows-Installationen mittlerweile kaum noch ans Internet lasse, gar keine weitere Security-SW darauf. Ohnehin enden die meisten Bootvorgänge sowieso seit Jahren unter Linux, sodass ich mich mit Windows nur noch in seltenen Fällen ernsthaft befasse.

      Bei Fragen zu Resolve unter Linux, klar, stehe ich gerne zur Verfügung. Habe da schon auf 4 verschiedenen PCs zahllose Installationen hinter mir (darunter 2 Laptops, die aber beide zu schwach ausgestattet waren, um vernünftig damit arbeiten zu können).

      Grüße,
      Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.1.1 unter LinuxMint 19.2
    • Hallo KailaM,
      was noch nicht angesprochen wurde.wäre immer jemand mit Erfahrung im Umgang mit Linux verfügbar?
      Bestenfalls mit Erfahrung zur für Resolve gewählten Linux Distribution.Von Blackmagic offiziell unterstützte
      Distri wäre CentOS.Auf Debian Linux basierende Distributionen wie Linux Mint,Ubuntu etc. wird Resolve
      auch oft erfolgreich installiert,es kann aber Hardware-,Treiber-,Bibiotheken- bedingt,zu Schwierigkeiten bei
      der Resolve Installation kommen wozu dann gute Erfahrung mit Linux gefragt ist.

      Intel- / AMD-CPU,AMD-GraKa/GeForce-GraKa unter Linux ist nicht so einfach konfigurierbar wie in Windows.
      Wird z.B. von Linux Update ein neuer Kernel installiert,läuft ein unter Resolve zuvor funktionierender Grafik-
      treiber nicht mehr und muß neuerlich nachinstalliert werden.Lästiger wird,wenn nach einem Kernel-Update
      Linux Bibliotheken erneuert wurden,welche Resolve nicht akzeptiert,also Resolve nicht mehr startet.

      Diese geschilderten Problematiken führen meist dazu,daß User welche anfänglich mit Linux und Resolve
      begeistert sind,aber in Unkenntnis gewisser Gegebenheiten und Eigenschaften von Linux frustriert,früher
      oder später wieder mit Windows arbeiten.Natürlich trifft das nicht zu,für User welche immer nur mit Linux
      arbeiteten,also mit dem System vertraut sind und besser Windows nie verwendeten.

      Davinci Resolve erfordert schon viel Zeit zur Einarbeitung,muß sich jemand dazu noch neu in ein Betriebs-
      system wie Linux einarbeiten,entstehen sicher manch zusätzliche Probleme.

      mfG.Harri
      Win10 Pro;I7 6700;RTX2070;DVR 16.x.x

    • Da bin ich jetzt aber überrascht -
      ich kann diese Angaben in keinerlei Hinsicht nachvollziehen. Jedenfalls im Bezug auf LinuxMint und unter der Voraussetzung, dass die NVidia-GPU über das Mint-Betriebssystem direkt eingebunden wurde. Sowie unter der Voraussetzung, dass die originale Installationsdatei mit "makeresolvedeb" zu einem Debian-Paket umgebaut wurde und dann sauber als Paket installiert wurde.

      Unter diesen Voraussetzungen waren weder ein Kernelupdate, die spontane Umstellung auf einen neueren NVidia-Treiber oder anderes je ein Problem. Resolve startete jedesmal wieder brav.

      Ich wage sogar zu behaupten, dass die nötigen Eingriffe ins System unter Windows 10 nach Systemupdates eher größer sind als jene unter Mint.

      Nun, es wird sicherlich -unter JEDEM OS- immer mal wieder zu Problemen kommen, aber speziell LinuxMint ist da sehr anwenderfreundlich, oder auch "Umsteigerfreundlich". Viele andere Distributionen sind da tatsächlich komplizierter für den Linux-Neuling.
      Aber ich gebe dir, Harri, natürlich recht. Ein wenig grundlegende Einarbeitung in Linux kann schon nicht schaden.

      Aber - nur Mut, es lohnt sich, den Schritt wenigstens zu wagen und es auszuprobieren. Und wenn zweigleisig gefahren wird, kann man ja auch zunächst parallel arbeiten und/oder langsam umsteigen.

      Grüße,
      Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.1.1 unter LinuxMint 19.2
    • Ich habe mir beim ausprobieren von Linux das große T gemacht und erstmal gecheckt: was würde mir unter Linux erstmal fehlen und unter Windows eben nicht.
      Dann umgedreht: was habe ich unter Linux für Vorteile und unter Windows eben nicht.
      Letzendes spielt auch die Hardware eine Rolle: nicht jeden Lappy oder PC kann man für Resolve nutzen, weil schon mal die (fest verbaute) Hardware nicht mitspielt (oft genug erfahren)

      Die BM Cent OS Iso hatte ich auch mal installiert....und Oh Schreck: ich hatte nur noch eine HD.....statt 4.
      Mint kann ich eigentlich nur empfehlen, schon wegen des einbinden von NTFS.
      - Asus X99-A, i7-5820, 12 x 3.3@4,0Ghz, 64G, R9-290 8G
      - Pana GF5, BMPCC4K, BMCC 2.5K EF, Sony CX-220
      - Resolve 16 Studio, Fusion 16 Studio / Win10, Linux Mint
    • Holger schrieb:

      ....................................................
      Die BM Cent OS Iso hatte ich auch mal installiert....und Oh Schreck: ich hatte nur noch eine HD.....statt 4.
      Mint kann ich eigentlich nur empfehlen, schon wegen des einbinden von NTFS.
      ja und wenn NTFS automatisch eingebunden ist,hat sowohl Linux Mint als auch Resolve Zugriff auf Windows.dies
      kann bei Resolve Updates und GraKa Updates fatale Folgen produzieren.Da fehlt nur noch das Gegenstück in
      Windows mit Zugriff auf Linux Partitionen.Die meisten User lieben es ja,aus dem einen BS auf Daten im anderen
      BS zugreifen zu können,wundern sich aber,warum das eine und/oder andere BS plötzlich seltsames Verhalten zeigt.
      Win10 Pro;I7 6700;RTX2070;DVR 16.x.x

    • Ihr seid der Hammer =)
      Da komm ich ja kaum nach mit dem Antworten!

      @Linux Erfahrung:
      Ich habe ein bisschen Debian und Ubuntu Erfahrung. Hat mich jetzt aber beides nicht überzegt, dass es für dieses Projekt das richtige wäre.
      Mit CentOS hab ich überhaupt keine Erfahrung, bis vor Eurem Post dachte ich es sei kostenpflichtig bzw kommerziell wie RedHat und habe mich dann nicht weiter damit befasst. Habe eben nochmal recherchiert, dass scheint eh free zu sein und wenn es von Blackmagic empfohlen wird wahrscheinlich auch zu einem gewissen Grad sinnvoll.
      Werde mich mehr damit beschäftigen, hätte sonst dazu tendiert Linux Mint zu wählen. Da habe ich zwar keine Erfahrung, aber schon einiges an Videos dazu geschaut und ein gutes Gefühl bekommen mich dort gut zurecht finden zu können.

      Klar wäre es einfacher Win10 zu installieren und mit Adobe weiter zu machen, aber lieber wäre es mir das als Notlösung parat zu haben, wenn ich aus irgendeinem Grund doch scheitern sollte. Ich habe ja momentan keinen Stress für eine Abgabe, dass demnächst was fertig sein muss. Also ein paar Wochen Einarbeitungszeit in Fusion und Nodes würde ich mir da schon geben und dabei auch das BS kennenlernen :)
      Sollte ich wirklich technische BS Probleme bekommen, wirds natürlich ohne Hilfe schwierig werden zu löse, außer ich finde die richtigen Leute in einem Forum :D
      Ich habe ein paar Linux Kontakte, aber nicht auf dem Niveau, welches ich brauchen würde. Also nicht mit Linux und DaVinci.
      Eine Bekannte verwendet DaVinci und ihr Freund meint er kennt sich auch mit Linux aus. Ich werde dann morgen mehr erfahren, wie gut er sich auskennt und ob er eventuell im Verlauf bei aktuen Probleme eine schnellere Hilfe sein könnte.

      Ich bin auf jeden Fall motiviert und wissbegierig!

      Wenn ich scheitere und gar nicht richtig voran komme, dann wirds wohl (mindestens temporär) Premiere werden. Ich zahl ja die nervigen Kosten nicht selbst, macht der Auftraggeber und dem ist es wichtig, dass es das Mondernste, Hipste und Beste ist. Er arbeitet auch mit frame.io und möchte da die Schnittstelle zu Davinci oder eben CC genützt haben.
      Ich selbst würde das Geld für die CC nicht rauswerfen… hab auch gesehen, dass viele im Videoschnitt von Premiere weggehen und zu DaVinci wechseln, weil sie so gernervt sind mit der schlechten Performance.

      Das steht mir alles noch bevor :DD
      Mein alter iMac, den ich für die Mediendesign Ausbildung zur Verfügung bekommen habe, hat gerade mal Premiere CS6 bewältigt (teilweise tagelanges rendern :D) und DaVinci 15+ konnte gar nicht installiert werden.
      Also ich habe mich sowieso drauf eingestellt, dass sobald mal die Setup Wahl geklärt ist es viel zu testen und zu lernen gibt :)


      @Cy: Verwendest Du auch CentOS ? Wie stehst Du dazu?
      "Aus Schaden klug geworden lief dann künftig ein Programm mit, dass Adobe diesen Mist abgewöhnte."
      -> Welches Programm kannst Du da empfehlen, wenn ich fragen darf?

      @ NTFS:
      Ein Freund meinte zu mir folgendes über die HDD als Datenspeicher:
      "bzgl. gemeinsamer Datenspeicher: jedenfalls als NTFS formatieren! Windows läuft standardmäßig unter NTFS. Linux kann standardmäßig nicht auf NTFS schreiben - da gibts aber folgende Erweiterung: sudo apt-get install ntfs-3g"

      Hab keine Erfahrung damit - was sagt ihr? Funktioniert die Erweiterung, oder gäbe es da noch was anderes zu Bedenken?

      Ich hoffe ich hab jetzt das Meiste fürs erste gut abgedeckt mit meiner Antwort - heute bisschen knapper dran, weil ich morgen früher raus muss. Dennoch wieder mal mein Dank an Euch und dass ihr an dem Thema schon mehrere Tage mit mir dran bleibt! Das ist wirklich genial und sehr hilffreich. Fühlt Euch auf ein (virtuelles?) Getränk eingeladen -b: und ich hoffe das Christkind, der Weihnachtsmann und der Nikolo beschenken Euch dieses Jahr reichlich. :thumbup: =)
    • @KailaM,
      deine Hardware scheint gut geeignet für Linux.Installiere doch einfach mal Linux Mint und den
      Treiber für die GraKa auf separater SSD.Anschließend installiere noch Resolve für Linux.
      Bei Fragen zu event.Problemen kann dich CyPix bestimmmt unterstützen,mit seinen Erfahrungen aus
      diversen Linux Mint/Resolve Installationen.
      Was in Linux Mint für die Verwendung mit Resolve an Bibliotheken und Codecs nachinstalliert werden
      muß und aus welchen Repositories,kann ich leider nicht beurteilen. :/
      Bei Bedarf kann vor der Linux Installation,die Windows Systemplatte aus dem System genommen werden,
      so wäre diese bei einem Misserfolg mit Linux,wieder unbeschadet einsetzbar.

      mfG.Harri
      Win10 Pro;I7 6700;RTX2070;DVR 16.x.x

    • Das ist ja das Gute an LinuxMint, es ist für Resolve wie prädestiniert - auf 5 verschiedenen Rechnern hatte ich eigentlich jeweils nur die GraKa aktivieren müssen (Mint schlägt NVidias schon mit dem passenden Treiber vor, vorinstalliert ist anfangs nur der "Nouveau"-Treiber, aber mit einem Klick ist der aktuellste, der mit der Distribution getestet wurde, sofort nachinstalliert). Natürlich kann man auch auf die allerneuste Version gehen, dafür müsste man lediglich ein Repository nachtragen und kann dann auch diesen mit einem Klick übernehmen. Übrigens auch relativ problemlos unter diesen "wechseln", wenn der Neuste Treiber mit der GraKa (beispielsweise einer älteren solchen) doch nicht so sauber läuft.

      Bibliotheken? Ich musste eigentlich jeweils nur die OpenCL nachrüsten, sonst war alles im Mint schon aktiv. Da ist es gegenüber anderen Distributionen im Vorteil, es ist doch recht DAU-freundlich, wenn man so will.

      Zur Frage CentOS:
      Ich hatte mal mit Resolve 16 die aktuellste von BMD angebotene CentOS-Distribution ausprobiert. Anhand dieser kann ich Harris Bedenken nachvollziehen: Nach dem ersten Systemupdate lief Resolve schon nicht mehr.
      Allgemein wurde ich persönlich mit CentOS bisher nicht wirklich warm. Im Moment ist Mint meine Alltags-Distribution. Aber ich gebe immer mal wieder auch anderen Distris ne Chance, wenn beispielsweise ein größerer Versionsschritt seit meinem letzten Versuch vorliegt und vielleicht inzwischen sich einiges interessantes weiterentwickelt hat. Das dann aber mehr für Tests und nicht für den ernsthaften Gebrauch, sofern ich nicht sofort irgendwelche gravierenden Vorteile gegenüber "meiner" Distri bemerke ;)

      Dies hatte ich unter Mint bisher überhaupt nicht. Weder ein Treiberwechsel der NVidia, noch ein Systemupdate oder irgendeine andere Aktualisierung hat Resolve auch nur irgendwie interessiert. Es startete jedesmal wieder brav und tut es noch jetzt. Allenfalls ein Upgrade der Distribution sollte man vorsichtig angehen. Aber das teste ich bei nächster Gelegenheit gerne mal noch.

      Unter Linux müssen NTFS und exFAT meist noch nachinstalliert werden, wobei Mint auch da, wenn ich nicht falsch liege, schon wieder im Vorteil ist und es schon mitbringt. Ansonsten sollte "sudo apt-get install ntfs-3g" passen. EINZIGER UNTERSCHIED ZU WINDOWS: Unter Linux kannst Du auf einer NTFS-Partition 2 gleich benannte Order anlegen, bei denen sich lediglich 1 Buchstabe in Groß-/Kleinschreibung unterscheidet, sonst aber identisch ist. Linux öffnet beide ohne Probleme. Unter Windows sind zwar beide sichtbar, aber öffnen kannst Du i.d.R. nur einen davon, da Windows aus der Historie keine Unterscheidung macht und Dich immer wieder in den ersten der beiden Ordner jagt. Zurück unter Linux kannst Du das aber beheben, löschen, oder was auch immer.

      Standardmäßig bindet Dir jedenfalls LinuxMint nur Deine Systemplatten direkt ein (und nen USB-Datenträger nach dem anschließen natürlich auch), mit einem Klick kannst Du aber alle verfügbaren Partitionen direkt, nur für die jeweilige Sitzung, manuell einbinden. Dauerhaft dann über die /etc/fstab. Dort sind bei mir aber auch nur die Partitionen eingebunden, die ich auch dauerhaft da brauche. Und mein Linux hat bisher auch noch nie auf irgendwelchen Windows-System-Partitionen gewildert, außer vielleicht beim aktualisieren des GRUB-Bootladers, und da dann nur zum Zwecke der Einbindung in den Bootlader.

      Und ich betreibe seit über 10 Jahren parallele Installationen von Win und Linux (anfangs ubuntu, jetzt Mint) und hatte daher zum Datenaustausch zwangsläufig auch immer ne Platte oder Partition, auf die ich von BEIDEN OS zugegriffen habe. Solange da keine Systemdateien eines der beiden OS liegen, gab es da nie irgendwelche Probleme, sind bei mir immer reine Datenpartitionen. Das muss natürlich sein, System und Datengrab immer getrennt, wenigstens verschiedene Partitionen, noch besser natürlich verschiedene Festplatten. Mein Standardsetup ist eigentlich: SSD als Bootplatte mit ALLEN OSsen drauf, 2x HDD (oder auch mal SSD) als große Datenplatten.

      Testweise hatte ich auch mal Raspberry- oder Banana-Pis als Mini-Server hier laufen, die mir dann externe Festplatten übers Netzwerk bereitstellten. Wären die Netzwerkgeschwindigkeiten selbst im Gigabit-Bereich nicht doch vergleichsweise langsam, würde ich darüber auch von reinen Linux-Partitionen arbeiten, auf die übers interne Netzwerk ja aber auch Windows zugreifen kann, nur bremse ich damit jeden Videoschnitt aus. Warum also alle Leute auf die "Cloud" wollen, wo interne oder externe aber eben lokale Festplatten (müssen nicht mal SSDs sein) doch erheblich höhere Datenraten liefern, werde ich nie verstehen ;)

      Grüße,
      Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.1.1 unter LinuxMint 19.2

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von CyPix () aus folgendem Grund: Typo und Ergänzung zu CentOs

    • Zur Frage "Schaden macht klug" vs. Adobe:
      NACH dem Problem hatte ich ein Backup meiner Windows-Installation zurückspielen müssen, freundlicherweise warnte mich eben dieses Backup-Programm, das ich noch im Hintergrund laufen hatte, dann vor dem Zugriff seitens Adobe auf den Bootbereich der Festplatte. Dabei handelte es sich um ein "Acronis"-Paket. Sicherlich gibt es auch andere Programme, die solche Zugriffe melden würden, da ich aber kaum noch unter Windows arbeite, hab ich mich dann folglich auch nicht mehr weiter damit befasst, zumal Acronis für mich den Zweck erfüllte und einen erneuten Zugriff auf den sauberen Bootbereich brav verhindert hat.
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.1.1 unter LinuxMint 19.2