Davinci-Resolve unter Debian-Linux

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    Wer eine gezielte Frage hat, der sollte immer daran denken, dass es für eine Antwort wichtig ist, die Computerkonfiguration und auch die Softwareeinstellungen von DaVinci Resolve mit anzugeben. Das erleichtert und eine Antwort könnte auch schneller gegeben werden.

    Systemvoraussetzungen für die Nutzung von DaVinci Resolve unter Win: Win 10, 16 GB RAM; mit Fusion besser 32 GB____http://www.davinci-resolve-forum.de/wiki/doku.php?id=systemvoraussetzungen

    • Davinci-Resolve unter Debian-Linux

      Liebe Forumsmitglieder,

      ich freue mich als neues Forumsmitglied hier teilnehmen zu dürfen und habe gleich ein sehr fundamentales Problem. Ich weiß, dass das Probelm Davinci-Resolve unter LINUX schon viel diskutiert wird, und ich habe mir auch schon viele Diskussionen angesehen, was mir aber bisher nicht geholfen hat.

      Ich habe mit Hilfe von Daniel Tufvessons »makeresolvedeb« Davinci Resolve auf meinem Rechner und meinem Debian Linux System erfolgreich installiert. Jedenfalls hat es bezüglich der Installation keinerlei Fehlermeldungen gegeben. Aber sobald ich Davinci-Resolve starte (über Kommandozeile), erscheint kurz das Begrüßungsfenster und dann ist Schluss. Die Meldung heißt dann: »Davinci-Resolve quit unexpectedly«.

      Im Logfile kann ich keinen Error entdecken, es scheint, dass alle Hardware-Komponenten erkannt werden und auch alle Treiber ok sind, soweit ich das beurteilen kann. Jedenfalls sehe ich da nichts mit "Error" oder "undetected" oder so, aber ich muss zugeben, dass ich das Meiste dieser Systemmeldungen nicht gut interpretieren kann.

      Der Witz ist, dass Davinci Resolve unter Win 10, das ich auf einer eigenen Partition auf dem Rechner laufen habe, völlig problemlos funktioniert. Aber Windows ist nicht das Betriebssystem, das ich gerne nutze. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Debian-Linux und möchte das auch weiterhin tun.

      Ich hatte das Problem genauso unter der Debian-Stable Version (Biuster) und dachte mir, dass vielleicht Bullsey mit dem moderneren Kernel 5.6. (der ja angeblich eine bessere weil integrierte OpenCL-Unterstützung bieten soll) das Problem beheben wird. Aber dem ist leider nicht so. ||

      Kann mir irgendjemand einen Tipp geben, woran die Sache haken könnte?

      Ich hoffe, dass in meiner Signatur alles zu meiner Hardware und meinem OS aufgeführt ist, kann das aber hier nicht sehen, weshalb ich vorsichtshalber das hier nochmal aufliste. Es ist mein erster Beitrag hier im Forum. Bitte seht mir nach, wenn ich noch nicht alles so mache, wie es sein soll. :rolleyes:


      Alexquemelin

      Hardware:
      Desktop-PC: Motherboard AMD-B450M-Pro-M2-V2; CPU: AMD AM4 Ryzen 7 2700 8x; GPU: AMD Radeon RX 580; RAM: 16 GB; HD 1: SSD 240 GB; HD 2: SATA 2 TB; Keine Übertaktung eingestellt
      Software:
      1. Linux Debian Testing (Bullsey); (2. Win 10); Davinci Resolve 16.2.1-2 (Free-Version); GPU-Treiber: mesa-opencl-icd, mesa-vulkan-drivers, mesa-vdpau-drivers, firmware-amd-graphics
      Alexquemelin

      Hardware:
      Desktop-PC: Motherboard AMD-B450M-Pro-M2-V2; CPU: AMD AM4 Ryzen 7 2700 8x; GPU: AMD Radeon RX 580; RAM: 16 GB; HD 1: SSD 240 GB; HD 2: SATA 2 TB; Keine Übertaktung eingestellt
      Software:
      1. Linux CentOS 8; (2. Win 10); Davinci Resolve 16.2.2.3 (Studio-Version); GPU-Treiber: proprietärer Treiber "amdgpu-pro"
    • Ich kann dir leider nicht helfen, habe das jedoch auch vor und wenn ich was rausfinde sage ich es dir.
      Wir nutzen im ReZe auch debian, als desktop allerdings garnicht. Ich frage mich ob andere distris fuer den desktop eventuell einfacher sind? (hoerensagen)

      spatz
      --
      PC: Win10 // i9-8950HK@2,9GHz // 32GB RAM // NVIDEA quadro P3200
      mit dem bestreben kuenftig linux zu verwenden
    • Hallo,

      ich verwende Resolve gerade WEIL ich unter Linux arbeite. Und unter LinuxMint läuft es soweit tadellos.
      Wichtig für ein lauffähiges Resolve ist der richtige Grafiktreiber - die Nouveau-Treiber reichen da nicht aus, es muss der proprietäre Treiber (im Falle NVidia) sein. Ist der korrekt installiert und eine ggf. Systemgrafik im Zweifel gänzlich deaktiviert, steigen die Chancen, dass es starten dürfte.

      Kannst Du bitte mal die gesamte Meldung posten, wenn Du es über die Shell gestartet hast?

      Ich schaue währenddessen, meine aber, mich zu erinnern, dass es auch unter LMDE, also der rein debian-abstammenden LinuxMint-Version, ebenso reibungslos lief, korrekter GPU-Treiber vorausgesetzt.

      Leider habe ich nur NVidia-Karten im Einsatz und kann mit AMDs leider nicht testen.

      Hast Du denn schon die Links von Daniel Tufvesson verfolgt, die auf das Blackmagicdesign-Forum verlinken und die dortigen Debian-Threads verfolgt? Im Zweifel alles im Bezug auf die GPU nachlesen und hier speziell schauen, wie es bei AMD gelöst wurde.

      Grüße,
      Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 1TB NVMe, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.2.3 unter LinuxMint 20
    • Vielen Dank CyPix für Deine Antwort,

      Ich glaube nicht, dass es an der Distribution liegt, denn ich hatte es auch schon CentOS 7.3 (was ja immerhin offiziell von BMD empfohlen wird) und höher probiert, mit dem selben Resultat. Installation klappt, aber es läuft nicht.

      Das Blaclmagic-Design-Forum habe ich auch schon durchsucht und hatte dann den Verdacht, dass es an der Grafikkarten-Einstellung liegen könnte. Man stößt dort auf die Empfehlung, den Original-Treiber vom AMD zu verwenden anstatt OpenCL, aber leider funktioniert der nicht für Debian, sondern nur für Ubuntu. Keine Ahnung warum das so ist. So habe ich dann erstens das Pakte den Mesa-Treiber genommen

      ich sende hier mal die gesamte Meldung, die ich erhalte, wenn ich Resolve über die Shell starte (da das eine ziemlich lange Liste ist, hänge ich sie als Textfile an.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn sich das Problem lösen würde.

      Mit herzlichen Grüßen

      Alexquemelin
      Dateien
      Alexquemelin

      Hardware:
      Desktop-PC: Motherboard AMD-B450M-Pro-M2-V2; CPU: AMD AM4 Ryzen 7 2700 8x; GPU: AMD Radeon RX 580; RAM: 16 GB; HD 1: SSD 240 GB; HD 2: SATA 2 TB; Keine Übertaktung eingestellt
      Software:
      1. Linux CentOS 8; (2. Win 10); Davinci Resolve 16.2.2.3 (Studio-Version); GPU-Treiber: proprietärer Treiber "amdgpu-pro"
    • Hallo Alexquemelin,

      Danke für die schnelle Info.
      Nun, zumindest meldet Resolve mal nicht direkt einen Grafikfehler, eher scheint mir, es hängt sich beim Laden Deiner zusätzlichen Soundhardware auf, kann das sein? Wenn über USB angeschlossen - zieh mal spaßeshalber den USB-Stecker ab vor dem nächsten Versuch.

      Ansonsten sagt der Anhang eher wenig aus. Schau dann bitte mal noch unter Deinem home-Verzeichnis in den Ordner .local/share/DaVinciResolve/logs nach, ob da eine Logdatei mit Datum Deines letzten Versuches erscheint, kann sein, dass die in einem Unterordner namens "LogsArchive" steckt.
      ResolveDebug_C...txt ist dann die Datei vom letzten erfolgLOSEN Versuch, Dateien OHNE das C vor der Ziffer sind eigentlich erfolgreiche Starts. Darin ist dann mehr zu ersehen,

      Ich habe spaßeshalber an meinem Laptop mal von der NVidia auf die Intel-Grafik gewechselt, sofort versagte Resolve erwartungsgemäß den Start. Zurück auf die NVidia nebst dem proprietären Treiber ist alles wieder in Ordnung (außer dem Akkuverbrauch ;) )

      Grüße,
      Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 1TB NVMe, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.2.3 unter LinuxMint 20
    • Filmkuenstler schrieb:

      Heute wurde auf der Internetseite von "Redsharknews" dieser Artikel zum Thema Davinci Resolve auf Linuxsystem veröffentlicht: Zum Artikel
      Der Link geht nicht!
      Intel Core i9 9900K - Gigabyte RTX 2080Ti OC (NVidia 450.36.06, Cuda 11.0.1)
      Asus Rog Strix Gaming F - 64GB DDR4 RAM
      500 GB SSD System - 1000GB SSD /home
      12TB Raid for Video
      Linux Mint 19.3 (Long term) / Centos 8.1
      Davinci Resolve Studio 16.2.3 (makeresolvedeb 16.2.3-2)
    • Vermutlich meinst Du diesen Link hier: Artikel

      Wenn ich beim Überfliegen nichts überlesen habe, verweist man lediglich darauf, dass in der mit der Resolve-Programmdatei für Linux das aktuelle Anleitungs-PDF mitgeliefert wird, welches auch direkt auf die jeweils neuste CentOS-Version für Resolve verlinkt.
      Ich wurde, ehrlich gesagt, damit bei ersten Versuchen nicht warm und wollte auch nicht alles anderes, was ich unter Linux mache, dorthin umstellen.
      Wer es dennoch versuchen möchte - ACHTUNG - der Installer weist darauf hin, dass die Festplatte komplett gelöscht wird, und das wird sie auch! Also eine dafür gedachte Platte exklusiv einbauen, wenn man sich nichts zerschießen will!
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 1TB NVMe, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.2.3 unter LinuxMint 20
    • Wer noch ermutigt werden möchte, es auch mit anderer Linux-Distro zu testen - mein Setup läuft mit 2x NVidia GTX1080 11GB unter LinuxMint 19.3 bzw. demnächst unter 20.0
      Ist performanter als dasselbe Setup auf einer parallelen Windows-Installation und, wenn noch genug Platz im Gehäuse und auf dem Mainboard wäre, würde vermutlich auch eine dritte GPU nun nicht unbedingt scheitern... Allerdings heizen auch schon 2 GPUs unter Volllast recht ordentlich, sodass ich mir dann noch einen starke Zusatzkühlung zulegen müsste, so Größenordnung Windmaschine oder so :P
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 1TB NVMe, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.2.3 unter LinuxMint 20
    • Vielen Dank für eure Antworten,

      ich habe jetzt in den Log-Files etwas gefunden ("Crash-Dump"), was vielleicht weiter helfen kann, Allerdings kann ich diese Meldung nicht interpretieren. Ich hänge diesen "Crash-Dump"-Abschnitt des Log-Files mal als Textfile an. Da gibt es ganz zum Schluss folgenden Hinweis:

      "log4cxx: No appender could be found for logger (Main).
      log4cxx: Please initialize the log4cxx system properly."

      Kann jemand damit etwas anfangen?

      Viele Grüße

      Alexquemelin
      Dateien
      Alexquemelin

      Hardware:
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      1. Linux CentOS 8; (2. Win 10); Davinci Resolve 16.2.2.3 (Studio-Version); GPU-Treiber: proprietärer Treiber "amdgpu-pro"
    • Hallo Alexquemelin,

      mir scheint, Du hast gerade den interessanten Teil abgeschnitten, in einem aktuellen Log kann ich persönlich an den Meldungen VOR dem Abschnitt "CRASH DUMP" mehr ersehen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Der Rest ist für die Resolve-Entwickler bzw. -Supporter interessant. Die werden Dir aber nur antworten, wenn Du eine "Studio"-Lizenz hast und nicht ausdrücklich erwähnst, dass Du NICHT CentOS verwendest ;)

      Falls möglich, hänge doch die ganze Logdatei, vermutlich namens "ResolveDebug_C1.txt" an.

      Grüße,
      Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 1TB NVMe, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.2.3 unter LinuxMint 20
    • Sorry CyPix,

      ich dachte, gerade die wäre relevant. Ok, ich habe jetzt die gesamte Logdatei anghängt.

      Vielen Dank für die Hilfe!

      Alex
      Dateien
      Alexquemelin

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    • Hallo Alex,

      das sieht doch schon gleich viel besser aus. Ist also eindeutig ein Problem mit dem Thema GPU und OpenCL.

      Du sagtest, Du hattest mit den AMD-Treibern noch gar keinen Erfolg unter debian? Sonst wäre das die Richtung, in die es gehen muss.

      (Am Beispiel NVidia, wie ich sie einsetze, ist auch ganz eindeutig, dass nur der proprietäre Treiber die nötigen Features mitbringt. damit Resolve überhaupt startet. Dort hilft der Nouveau-Treiber ebensowenig wie die Onboard-Intel-Grafik am Laptop).

      Grüße,Cy
      Video-PC: AMD Ryzen Threadripper 16-Core, 64 GB DDR4, 2x NVidia GeForce GTX1080 Ti 11GB, 1TB NVMe, 2TB SSD, 2x 6 TB WD Black, Resolve Studio 16.2.3 unter LinuxMint 20
    • Danke CyPix,

      ich muss gestehen, dass ich jetzt ein wenig verwirrt bin. Ich hatte vor einigen Wochen den Versuch unternommen, den (proprietären) Treiber von AMD für die Unterstützung on OpenCL zu installieren. Aber das schlug fehl mit dem Hinweis, dass dieser nur für Ubuntu-LTS gedacht ist.

      Als ich daraufhin den Open-Source-Treiber von AMD installieren wollte, bekam ich die Meldung, er sei bereits installiert. Das liegt daran, dass ich das in den Debian-Repositories enthaltene Meta-Paket »firmware-linux-non-free« geladen hatte (das enthält u.a. ein weiteres Meta-Paket »firmware-amd-graphics). (Vgl. hierzu: linuxconfig.org/how-to-install…ivers-on-debian-10-buster ). Und in der Tat läuft mein Rechner mit dieser Konstellation prima mit allen Programmen, nur eben nicht mit Davinci-Resolve.

      Als der neue Linux-Kernel (Kernel 5.x) veröffentlicht wurde, hieß es, nun werden AMD-Grafikkarten direkt vom Kernel unterstützt. Das schien mir eine gute Botschaft zu sein und war der Grund, weshalb ich Debian-Testing (Bullsey) installiert habe, wo mittlerweile Kernel 5.6 läuft.

      Aber nun bin ich völlig ratlos. UBUNTU will ich nicht installieren. Und CentOS hat einen veralteten Linux-Kernel, von dem ich - nach eigenen Erfahrungen mit CentOS-8 und CentOS 7.3 - mir keine AMD-Unterstützung erwarte. MINT käme in Betracht, aber ich fürchte, da erlebe ich mit der Radeon RX 580 dasselbe Problem wie bei DEBIAN. Es stellt sich mir jetzt die prinzipielle Frage, ob es überhaupt jemanden gibt, der/die auf einem Debian basierten Linux System (was nicht Ubuntu ist) mit einer AMD-Grafikkarte Davinci-Resolve zum Laufen gebracht hat. Frage in die Runde .... :)

      Erstmal aber bedanke ich mich für die Hilfe!

      Alex
      Alexquemelin

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      Software:
      1. Linux CentOS 8; (2. Win 10); Davinci Resolve 16.2.2.3 (Studio-Version); GPU-Treiber: proprietärer Treiber "amdgpu-pro"
    • Hallo Alex,

      habe auf einem meiner Systeme mal getestet, da habe ich eine Onboard- bzw. "Onprozessor"-AMD Grafikkarte. Mit weiterhin verbauter NVidia-Karte parallel erkennt Linux beide Karten und steuert dann allerdings die onboard vorrangig an, eine andere Option gibt es im BIOS nicht, aber für einen Schnelltest sollte es mal herhalten. Nunja, was soll ich sagen, postwendend startet Resolve nicht mehr, was ich jetzt aber noch nicht als ein negatives Ergebnis zu Deiner Frage werten will. Parallel hab ich mal im Freundeskreis abgefragt, ob da jemand eine AMD-Karte herumliegen hat, die mal leihweise zur Verfügung stünde. Sollte ich eine positive Antwort erhalten, melde ich mich mit Ergebnissen wieder, kann nur etwas dauern...

      Hattest Du mit dem BMD-CentOS spaßeshalber mal probiert, ob die AMD davon vielleicht erkannt wird und genutzt werden kann? Zumal die das ja optimiert haben, sollte BMD da hoffentlich auch die Grafikkarten vorgesehen haben. Ich hatte es mal angetestet, aber nur mit der NVidia, die erwartungsgemäß problemlos lief.

      Grüße,
      Cy
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    • Hallo CyPix,

      ich hatte es vor einigen Monaten einmal mit der BMD-Version von CentOS versucht, aber auch ohne Erfolg. Das kann aber auch an mir liegen, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch weniger durchgeblicht hatte als heute. Aber die BMD-Version ist ja ziemlich veraltet und - wie ich glaube - auch in erster Linie an Nvidia orientiert. Ich überlege schon, ob ich es mal mit der aktuellen Version von CentOS 8.2.2. versuchen soll. (von der es aber keine BMD-Version gibt). Aber ehrlich gestanden, da graut mir ein bisschen vor, weil ich DEB gewohnt bin und RPM ja doch eine ziemlich zeitaufreibende Umstellung bedeutet. Aber mal sehen....

      Aber ich habe aufgrund deiner Anmerkungen vom Montag es heute mal mit der brandneuen Mint-Version "Ulyana" versucht. War eigentlich ganz angetan. Der offene Treiber für die Karte »amdgpu« wurde automatisch kernelseitig geladen. Ich musste gar keinen Treiber installieren. Sehr schön. Aber wie gewohnt, nur Davinci-Resolve wollte nicht. Und wie ich befürchtet habe, auf den Versuch den proprietären Treiber zu installieren wurde mir gesagt: "WARNING: This package was intended to be installed on Ubuntu 20.04 and may not work as expected on Linux Mint 20". Aber na gut, "Ulyana" ja noch Beta und vielleicht ändert sich noch etwas. Immerhin hat es den Kernel 5.4 auf den ich meine Hoffnung setze. Und im Netz scheint die Meinung getielt zu sein, ob nicht die Ubuntu-Treiber auch für Linux-Mint funktionieren könnten.

      Ich probier es weiter .... :)

      Viele Grüße

      Alex
      Alexquemelin

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      Software:
      1. Linux CentOS 8; (2. Win 10); Davinci Resolve 16.2.2.3 (Studio-Version); GPU-Treiber: proprietärer Treiber "amdgpu-pro"
    • Die ganze Geschichte läuft unter Centos 8.x relativ problemlos, wenn Du einen aktuellen 5er Kernel aus den EPEL Repositories installierst.
      Anleitungen dazu findest Du zuhauf im Netz, weswegen ich mir hier weitere Erläuterungen spare.
      Aus meiner Erfahrung heraus läuft DVR unter Centos tatsächlich am geschmeidigsten.
      Unter den Debian-Derivaten sollte man unbedingt "makeresolvedeb" von Daniel Tufvesson anwenden, dann klappt es auch dort.

      Aktuelle Programme wie z.B. Gimp 2.10 usw. sind ebenfalls in den Repos enthalten.
      So einfach wie z.B. Linux Mint oder Ubuntu ist Centos nicht, einmal aufgesetzt bekommst Du aber ein System, das absolut stabil läuft!
      Intel Core i9 9900K - Gigabyte RTX 2080Ti OC (NVidia 450.36.06, Cuda 11.0.1)
      Asus Rog Strix Gaming F - 64GB DDR4 RAM
      500 GB SSD System - 1000GB SSD /home
      12TB Raid for Video
      Linux Mint 19.3 (Long term) / Centos 8.1
      Davinci Resolve Studio 16.2.3 (makeresolvedeb 16.2.3-2)
    • Also das ist jetzt interessant: Ich habe trotz der Warnung, dass der amdgpu-pro Treiber gar nicht für Mint 20 gedacht ist, mal eine Installation auf MInt 20 versucht. Und tatsächlich hat es reibungslosl geklapp. Und zwar ohne, dass ich irgendetwas an den Versionseinstellungen ändern musste. Und anschließend hat auch die Davinci-Resolve-Installation geklappt. So weit so gut.

      ABER: Davinci Resolve läuft trotzdem nicht. Und das liegt wohl daran, dass immer noch der offene »amdgpu« Treiber »in use« ist. Jedenfalls wird mir das angezeigt, wenn ich »lspci -k | grep -A2 VGA« eingebe. Dann steht da: »Kernel driver in use: amdgpu«.

      Jetzt muss ich euch mal fragen, wie ich das denn umstellen kann. Ich habe mal ein Screenshot angefügt, aus dem ersichtlich ist, dass die Treiber installiert sind. Aber wie werden sie aktiviert?

      Grüße

      Alex
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      Alexquemelin

      Hardware:
      Desktop-PC: Motherboard AMD-B450M-Pro-M2-V2; CPU: AMD AM4 Ryzen 7 2700 8x; GPU: AMD Radeon RX 580; RAM: 16 GB; HD 1: SSD 240 GB; HD 2: SATA 2 TB; Keine Übertaktung eingestellt
      Software:
      1. Linux CentOS 8; (2. Win 10); Davinci Resolve 16.2.2.3 (Studio-Version); GPU-Treiber: proprietärer Treiber "amdgpu-pro"
    • Hast Du's mal über die "Treiberverwaltung" versucht?

      Ansonsten:

      /etc/modprobe.d/blacklist.conf als super user mit Deinem Lieblingseditor öffnen
      Wenn die Datei dort nicht existiert, erstellen, und folgende Zeile einfügen:

      blacklist radeon

      Danach im Terminal

      sudo update-initramfs -u

      ausführen und anschliessend den Rechner neu starten.
      Dann sollte amdgpu deaktiviert sein.
      Intel Core i9 9900K - Gigabyte RTX 2080Ti OC (NVidia 450.36.06, Cuda 11.0.1)
      Asus Rog Strix Gaming F - 64GB DDR4 RAM
      500 GB SSD System - 1000GB SSD /home
      12TB Raid for Video
      Linux Mint 19.3 (Long term) / Centos 8.1
      Davinci Resolve Studio 16.2.3 (makeresolvedeb 16.2.3-2)