Apple MacBook Air M1 mit nur 8 GB RAM für Resolve? Ja! Und Fusion?

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    Wer eine gezielte Frage hat, der sollte immer daran denken, dass es für eine Antwort wichtig ist, die Computerkonfiguration und auch die Softwareeinstellungen von DaVinci Resolve mit anzugeben. Das erleichtert und eine Antwort könnte auch schneller gegeben werden.

    • Apple MacBook Air M1 mit nur 8 GB RAM für Resolve? Ja! Und Fusion?

      Hallo, liebe Forenten,

      neulich konnte es mir ja keiner so ganz beantworten, deshalb muss ich es wohl selber tun ;)
      Meine Frau hat letzte Woche ihr neues Air M1 bekommen und ich durfte mal einen halben Tag damit spielen.

      In Kurzform: Resolve läuft wunderbar und selbst bei aufwändigen Renderings zeigt es keine Überhitzung, obwohl lüfter- und geräuschlos.

      – Es packt bei 25 fps so ziemlich alles, was ich draufschmeissen konnte, von H.264 und H.265 in 10 Bit (das dekodiert die Hardware!) bis zu BRAW 12K und Red 8K.
      - BRAW lief einfach so, bei Red musste ich auf 1/8 Dekodierung stellen, was beim Schnitt auf dem kleinen Schirm auch nicht stört.
      Das alles in einer UHD-Timeline, wohlgemerkt ohne Proxies oder optimierte Medien. Bei den meisten Formaten gingen auch 4-5 einfache Nodes, bei BRAW 12K und Red wurde es eng, wenn ein oder 2 davon sekundäre Funktionen hatten. TL auf HD runtergestellt ging es dann auch wieder. Kurz gesagt: Das Ding ist tatsächlich geeignet, um unterwegs einen Rohschnitt für anspruchsvolle Formate zu machen und auch mal einen einfachen Look auszuprobieren. Falls man mal schauen muss, ob NR hilft: ein Bild Radius in "Faster" lief in HD knapp unter Echtzeit, in UHD mit etwa 8-9 fps.
      Lautlos und stundenlang per Akku!

      Dann muss man vielleicht auch mal was an Sichtungskopien rendern. 5 Minuten Film mit H.264 in UHD wurde in wenig mehr als der Laufzeit berechnet (ohne NR). In HD-Auflösung für H.265 mit NR war es gut das Doppelte. Jetzt wollte ich's wissen: UHD, H.265 in 10 Bit, die Hälfte mit NR. Angekündigt wurden 35 Minuten, geschafft hat er es in 28, da der Filter am Beginn drauf war. Aber kein Thermal Throttling. Die GPU lief mit 100%, die CPU mit weniger als 50% Last. Selbst kräftigere Rechner brauchen dafür Stunden, wenn die Hardware das Format in 10 Bit nicht direkt unterstützt!

      Jetzt wollte ich es wissen: HD, aber als JPEG2000, das sehr rechenintensiv ist. Jetzt lief alles am Anschlag, es dauerte 13 Minuten, wie am Anfang angekündigt. Keine Bremse erkennbar. Zum Vergleich: Mein 2017er iMac mit Radeon 580 GPU braucht dafür etwas mehr als doppelt so lange und die Lüfter blasen mit vollen Touren. Das kleine Alubrettchen ist ein Hammer!

      Nun zum Negativen: Den Versuch, das Spaceship-Projekt von BM auf der Fusion-Seite in der nativen Stehallein zu rechnen, habe ich nach drei Stunden abgebrochen (er lief aber noch zuverlässig). Dafür braucht allerdings auch mein Intel Mini mit eGPU etwa zweieinhalb Stunden, es ist halt sehr 3D-lastig. Es war aber kein Speicherproblem, der Aktivitätsmonitor zeigte keine Engpässe. Möglicherweise wird sehr geschickt ausgelagert, denn die interne SSD schafft 2.500 MB in der Sekunde.

      Fazit: Völlig OK für Schnitt und Sichtung mit Resolve unterwegs. Kein Ersatz für einen gut ausgebauten Desktop, aber Leute: Das ist das Einstiegsmodell! Da kommt was auf uns zu…

      Fragen sind willkommen, aber Tests können dauern. Meine Frau ist so begeistert, dass ich nur noch selten drankomme. Sie sagt, die Tastatur ist die beste, die sie je in einem Laptop benutzt hat und die Programme starten schneller, als sie denken kann. Sie macht in erster Linie 2D-Design, InDesign und Illustrator laufen ja noch per Rosetta, aber davon merke sie gar nichts, es fühle sich alles schneller an.
      - iMac 2017 mit Radeon Pro 580 (8GB VRAM) und 32 GB RAM
      - Resolve und Fusion Studio unter macOS Big Sur 11.3.1
      - Mini Monitor in HD mit kalibriertem LG Monitor
      - Blackmagic Pocket HD und Sony Alpha A7S mit Shogun
      - Mac mini 16 GB RAM plus eGFX Breakway Radeon RX 580
      - DJI Mavic Air 2

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nomade ()

    • Interessant ist für mich, dass auf dem Air M1 das Spaceship-Projekt überhaupt lief; bei meinem mini M1 habe ich es nicht zum laufen bekommen.
      Auf dem Windows Desktop braucht es auch fast 2 Stunden in Fusion Studio.
      Gruß Peter

      Meine Ausrüstung: Sony FDH-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100
      Schnitt-PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 32 GB RAM, GTX 1070Ti, Samsung SSD 860 Pro + 2 HD mit je 2 TB, eine SSD für Cache,
      Intensity Pro 4K, EIZO Color Edge kalibriert und 2 weitere PC-Monitore
      Experimental: apple mac mini M1 8GB RAM, 512 GB SSD
      NLE: DaVinci Resolve Studio 17.xx Fusion Studio 17.xx sowie EDIUS Pro 8.53 mit Micro Panel, Speed Editor und Shuttle Pro
    • Was ist bei Dir mit dem Spaceship passiert? Gleich abgestürzt oder erst nach einiger Zeit?

      Und was meine Frau betrifft: ihr Spruch! Was kann ich dagegen sagen? Sie ist schließlich promoviert!
      - iMac 2017 mit Radeon Pro 580 (8GB VRAM) und 32 GB RAM
      - Resolve und Fusion Studio unter macOS Big Sur 11.3.1
      - Mini Monitor in HD mit kalibriertem LG Monitor
      - Blackmagic Pocket HD und Sony Alpha A7S mit Shogun
      - Mac mini 16 GB RAM plus eGFX Breakway Radeon RX 580
      - DJI Mavic Air 2
    • Wie schon hier erwähnt, konnte ich das Spaceship nicht zum laufen bekommen, da der FBX Mesh Importer anscheinend fehlte. :cursing:

      Erkenntnisse zum Apple M1 vom Benutzertreffen?
      Gruß Peter

      Meine Ausrüstung: Sony FDH-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100
      Schnitt-PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 32 GB RAM, GTX 1070Ti, Samsung SSD 860 Pro + 2 HD mit je 2 TB, eine SSD für Cache,
      Intensity Pro 4K, EIZO Color Edge kalibriert und 2 weitere PC-Monitore
      Experimental: apple mac mini M1 8GB RAM, 512 GB SSD
      NLE: DaVinci Resolve Studio 17.xx Fusion Studio 17.xx sowie EDIUS Pro 8.53 mit Micro Panel, Speed Editor und Shuttle Pro
    • Mit der neuer Version von Fusion Studio 17.1b7 ist es mir endlich gelungen das Projekt SpaceShip zu rendern.
      Das Ergebnis ist trotz der spartinschen Ausstattung überraschend gut.
      Ich habe HQ und MotionBlur abgeschaltet und die Renderzeit war 1 Stunde 51 Minuten 46 Sekunden! :thumbsup:

      Zum Vergleich: Auf meinem Windows Desktop Rechner ( nicht ganz neu aber doch noch leistungsfähig -siehe unten ) hat die gleiche Berechnung 1 Stunde 38 Minuten 22 Sekunden gedauert!

      Also da hat Apple mit dem M1 ganze Arbeit geleistet. Natürlich habe ich auch mir HQ und MB die Berechnung versucht, aber ich wollte meine mac mini nicht einen ganzen Tag beschäftigen und haben daher nach ca. 2,5 Stunden abgebrochen. <X
      Gruß Peter

      Meine Ausrüstung: Sony FDH-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100
      Schnitt-PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 32 GB RAM, GTX 1070Ti, Samsung SSD 860 Pro + 2 HD mit je 2 TB, eine SSD für Cache,
      Intensity Pro 4K, EIZO Color Edge kalibriert und 2 weitere PC-Monitore
      Experimental: apple mac mini M1 8GB RAM, 512 GB SSD
      NLE: DaVinci Resolve Studio 17.xx Fusion Studio 17.xx sowie EDIUS Pro 8.53 mit Micro Panel, Speed Editor und Shuttle Pro
    • Genau wie bei mir, mit weniger Optionen kommt es auch durch. Das Verblüffendste ist, dass die 8 GB laut Aktivitätsmonitor noch nicht am Limit waren.
      - iMac 2017 mit Radeon Pro 580 (8GB VRAM) und 32 GB RAM
      - Resolve und Fusion Studio unter macOS Big Sur 11.3.1
      - Mini Monitor in HD mit kalibriertem LG Monitor
      - Blackmagic Pocket HD und Sony Alpha A7S mit Shogun
      - Mac mini 16 GB RAM plus eGFX Breakway Radeon RX 580
      - DJI Mavic Air 2