15-06-2024, 14:47 14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15-06-2024, 14:53 14 von Brennholzverleih.)
Hi, habe vor ein paar Tagen meinen um 2014 herum gekauften USB-Videocapture-Stick zum Aufnehmen einiger beim Entrümpeln gefundener VHS-Schätzchen einsetzen wollen.
Scheiterte leider zunächst daran, dass die Treiber-CD nicht mehr lesbar war, ebensowenig Erfolg bei der Treibersuche auf der Herstellerwebsite oder bei den sonstwie üblichen Verdächtigen.
OK, das Dingens war damals ziemlich billig, also mal geschaut, was es aktuell in der Richtung gibt. Und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn es gibt alleine bei Amazon schon gefühlt 300+ Angebote für Videodigitizer, die aber fast alle nur eine immer wieder mal anders verpackte und nicht mal wirklich bessere (siehe unten) neuere Version des Teils sind, das ich bereits habe. Fetter schwarzer USB-Stick (manchmal eine kleine Kabelverlängerung mit dabei) mit drei Cinch- und einer S-Video-Kupplung dran. Alternativ eine Handvoll autonomer Digitizer, die wiederum wohl auch nur unterschiedlich gelabelte Versionen des DNT Grabstar sind...
Also einen der Sticks geordert und... da war zwar nun eine lesbare Treiber-CD dabei, auch das Capture-Tool ließ sich installieren, fragte aber beim Start nach einem nirgendwo auffindbaren Product-key.
Schließlich fand ich mit VirtualDub2 eine zumindest prinzipiell funktionierende Software... allerdings war das Ergebnis mäßig, es "hagelte" geradezu Framedrops oder-inserts, egal was man einstellte. Auch der Tip, die Audiowiedergabe abzuschalten, war nicht wirklich hilfreich.
Dann meinen alten Stick, zu dem ich zwischenzeitlich Treiber (aber eben keine Anwendungssoftware) ausfindig machen konnte, ebenfalls mit VirtualDub2 getestet, und damit lief es zufriedenstellend. Keine Framedrops/inserts mehr, und mit ein wenig Einstellung der Eingangsparameter (vor allem Sättigung und Sharpness etwas runter), unter Video/Levels war das Ergebnis recht passabel.
Die alte Hardwareversion des Sticks läuft also stabiler, hat aber ein anderes Problem, der Audioeingang ist derb überempfindlich und quittiert hoch ausgesteuerte Aufnahmen mit üblen Störgeräuschen. Einstellbar ist da leider nichts...
Hm, für den Ton das Line-in der Soundkarte nehmen... funktioniert zwar ohne Übersteuerungen, aber das führt zu einem deutlichen Bild/Ton Versatz.
Also in die Grabbelkiste gegriffen und einen uralten mechanischen Cinch-Pegelsteller rausgekramt und mit einem weiteren Cinchkabel dazwischengeschaltet.
Pegel damit etwas abgeregelt, nun passte alles.
Aber was macht jemand, der Stand heute eine neue Video-Capturing-Lösung braucht und nicht auf vorhandene und zum Glück noch funktionierende Alt-Hardware zurückgreifen kann?
Die aktuelle Hardwaregeneration der Sticks neigt extrem zu Timingproblemen, sofern man sie überhaupt zum Laufen bringt, steht auch in den Amazonrezensionen immer wieder mal drin, egal welche "Verpackung".
Die Qualität der Standalone-Konverter ist dem Vernehmen nach grottig, weil viel zu hohe Komprimierung, so dass auf die bei guter Digitalisierung auch erstaunlich gut noch rauskorrigierbaren VHS-Artefakte noch fette Klötzchenbildung usw. draufkommt, und das läßt sich dann kaum noch nachbearbeiten...
Scheiterte leider zunächst daran, dass die Treiber-CD nicht mehr lesbar war, ebensowenig Erfolg bei der Treibersuche auf der Herstellerwebsite oder bei den sonstwie üblichen Verdächtigen.
OK, das Dingens war damals ziemlich billig, also mal geschaut, was es aktuell in der Richtung gibt. Und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn es gibt alleine bei Amazon schon gefühlt 300+ Angebote für Videodigitizer, die aber fast alle nur eine immer wieder mal anders verpackte und nicht mal wirklich bessere (siehe unten) neuere Version des Teils sind, das ich bereits habe. Fetter schwarzer USB-Stick (manchmal eine kleine Kabelverlängerung mit dabei) mit drei Cinch- und einer S-Video-Kupplung dran. Alternativ eine Handvoll autonomer Digitizer, die wiederum wohl auch nur unterschiedlich gelabelte Versionen des DNT Grabstar sind...
Also einen der Sticks geordert und... da war zwar nun eine lesbare Treiber-CD dabei, auch das Capture-Tool ließ sich installieren, fragte aber beim Start nach einem nirgendwo auffindbaren Product-key.
Schließlich fand ich mit VirtualDub2 eine zumindest prinzipiell funktionierende Software... allerdings war das Ergebnis mäßig, es "hagelte" geradezu Framedrops oder-inserts, egal was man einstellte. Auch der Tip, die Audiowiedergabe abzuschalten, war nicht wirklich hilfreich.
Dann meinen alten Stick, zu dem ich zwischenzeitlich Treiber (aber eben keine Anwendungssoftware) ausfindig machen konnte, ebenfalls mit VirtualDub2 getestet, und damit lief es zufriedenstellend. Keine Framedrops/inserts mehr, und mit ein wenig Einstellung der Eingangsparameter (vor allem Sättigung und Sharpness etwas runter), unter Video/Levels war das Ergebnis recht passabel.
Die alte Hardwareversion des Sticks läuft also stabiler, hat aber ein anderes Problem, der Audioeingang ist derb überempfindlich und quittiert hoch ausgesteuerte Aufnahmen mit üblen Störgeräuschen. Einstellbar ist da leider nichts...
Hm, für den Ton das Line-in der Soundkarte nehmen... funktioniert zwar ohne Übersteuerungen, aber das führt zu einem deutlichen Bild/Ton Versatz.
Also in die Grabbelkiste gegriffen und einen uralten mechanischen Cinch-Pegelsteller rausgekramt und mit einem weiteren Cinchkabel dazwischengeschaltet.
Pegel damit etwas abgeregelt, nun passte alles.
Aber was macht jemand, der Stand heute eine neue Video-Capturing-Lösung braucht und nicht auf vorhandene und zum Glück noch funktionierende Alt-Hardware zurückgreifen kann?
Die aktuelle Hardwaregeneration der Sticks neigt extrem zu Timingproblemen, sofern man sie überhaupt zum Laufen bringt, steht auch in den Amazonrezensionen immer wieder mal drin, egal welche "Verpackung".
Die Qualität der Standalone-Konverter ist dem Vernehmen nach grottig, weil viel zu hohe Komprimierung, so dass auf die bei guter Digitalisierung auch erstaunlich gut noch rauskorrigierbaren VHS-Artefakte noch fette Klötzchenbildung usw. draufkommt, und das läßt sich dann kaum noch nachbearbeiten...

