06-08-2026, 02:39 2
Vielen Dank euch Dreien.
Na ja, klar ist die Einarbeitung in ein solches Programm immer etwas aufwändiger und man benötigt einige Zeit, bis man die jeweiligen "Kniffe" kennt.
Aber das meinte ich eigentlich nicht. Denn letztlich bleibt die zu erledigende Aufgabe eines NLEs ja immer die gleiche. Und mit Fusion kenne ich mich halt auch schon zumindest leidlich aus, was einiges vereinfacht.
Doch finde ich halt einige Sachen in Resolve recht unglücklich gelöst. Manches erscheint mir unnötig umständlich.
Nur um ein Beispiel zu nennen, den Ripple-Schnitt auf der TL. Das geht in "meinem" Edius wesentlich einfacher und intuitiver.
Im Deliverbereich habe ich auch noch keine Möglichkeit gefunden bei einem Export nach H.265/HEVC eine Bitrate vorgeben zu können. Nur halt bestimmte Qualitätsvorgaben, bei denen man sich zwar vielleicht nicht mehr viel Gedanken machen muss, aber halt zunächst nicht erkennen kann, was dann für eine Streamgröße rauskommt.
Und da Du die GUI angesprochen hast, diese ist in Resolve leider sehr unflexibel und lässt sich nur sehr bedingt auf den Workflow eines Users anpassen. Fensterbereiche sind da wo Resolve sie hinhaben will und nicht dort, wo man sie evtl. braucht, oder haben will.
Ich arbeite hier auf 3 Monitoren + einer externen Vorschau über ein UltraStudio 4K Mini. Bei einigen Arbeistsschritten im Edit möchte ich gern den Audiomixer sehen. Und zwar am liebsten mit einer guten Höhe der Pegelanzeige. Der liegt aber fest verankert im unteren Bereich auf dem 2. Monitor und lässt sich nur in der Höhe, nicht in der Breite einstellen. Nimmt da also unnötigen Platz ein, den ich lieber für die Bin nutzen würde.
Zwar könnte ich auf der gleichen Ebene noch die Keyframes einblenden, aber die benötige ich da zu dem Zeitpunkt halt nicht.
Solche Anpassungen sind in Edius und anderen von mir genutzten Programmen (z.B. Cubase, PS, u.a.) seit Jahren eigentlich problemlos möglich und eine Standardfunktion.
Dafür hat Resolve natürlich einen unschlagbaren Color-Bereich.
Und dieser ist halt auch der Hauptgrund, weshalb ich evtl. doch auf Resolve umsteigen würde.
Gruß
Peter
(04-08-2026, 03:51 3)nomade schrieb: Es ist halt komplex, weil es auch sehr viel kann. Ich gebe allerdings zu, dass manche Funktionen recht willkürlich über das GUI verstreut sind.
Auch von mir ein herzliche Willkommen!
Na ja, klar ist die Einarbeitung in ein solches Programm immer etwas aufwändiger und man benötigt einige Zeit, bis man die jeweiligen "Kniffe" kennt.
Aber das meinte ich eigentlich nicht. Denn letztlich bleibt die zu erledigende Aufgabe eines NLEs ja immer die gleiche. Und mit Fusion kenne ich mich halt auch schon zumindest leidlich aus, was einiges vereinfacht.
Doch finde ich halt einige Sachen in Resolve recht unglücklich gelöst. Manches erscheint mir unnötig umständlich.
Nur um ein Beispiel zu nennen, den Ripple-Schnitt auf der TL. Das geht in "meinem" Edius wesentlich einfacher und intuitiver.
Im Deliverbereich habe ich auch noch keine Möglichkeit gefunden bei einem Export nach H.265/HEVC eine Bitrate vorgeben zu können. Nur halt bestimmte Qualitätsvorgaben, bei denen man sich zwar vielleicht nicht mehr viel Gedanken machen muss, aber halt zunächst nicht erkennen kann, was dann für eine Streamgröße rauskommt.
Und da Du die GUI angesprochen hast, diese ist in Resolve leider sehr unflexibel und lässt sich nur sehr bedingt auf den Workflow eines Users anpassen. Fensterbereiche sind da wo Resolve sie hinhaben will und nicht dort, wo man sie evtl. braucht, oder haben will.
Ich arbeite hier auf 3 Monitoren + einer externen Vorschau über ein UltraStudio 4K Mini. Bei einigen Arbeistsschritten im Edit möchte ich gern den Audiomixer sehen. Und zwar am liebsten mit einer guten Höhe der Pegelanzeige. Der liegt aber fest verankert im unteren Bereich auf dem 2. Monitor und lässt sich nur in der Höhe, nicht in der Breite einstellen. Nimmt da also unnötigen Platz ein, den ich lieber für die Bin nutzen würde.
Zwar könnte ich auf der gleichen Ebene noch die Keyframes einblenden, aber die benötige ich da zu dem Zeitpunkt halt nicht.
Solche Anpassungen sind in Edius und anderen von mir genutzten Programmen (z.B. Cubase, PS, u.a.) seit Jahren eigentlich problemlos möglich und eine Standardfunktion.
Dafür hat Resolve natürlich einen unschlagbaren Color-Bereich.
Und dieser ist halt auch der Hauptgrund, weshalb ich evtl. doch auf Resolve umsteigen würde.
Gruß
Peter
Hardware: ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, RME Fireface 400, BMD UltraStudio 4K Mini
Software : Win 11 Pro, Fusion / Resove Sudio 21, EDIUS 11 WG, Cubase Pro, WaveLab Pro, Spectral Layers Pro
Software : Win 11 Pro, Fusion / Resove Sudio 21, EDIUS 11 WG, Cubase Pro, WaveLab Pro, Spectral Layers Pro


