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RAW-Einstellungen beim Arbeiten mit Proxies
#1
Hallo, ich hab da jetzt kein konkretes Problem in dem Sinne, dass ich es lösen muss, mich interessiert nur, wie das "professionell" gehandhabt werden würde.

Also ich filme gern in RAW, was auch gut funktioniert. Die grundlegende Belichtungskorrektur der Clips mache ich gleich in den RAW-Einstellungen im Color-Tab. Funktioniert auch super. Wenn ich nun aber mit Proxies arbeite, sind diese ja in einem Intermediateformat. Dort wirken die Proxyeinstellungen nicht. Ich kann sie zwar einstellen und sie wirken auch beim finalen Rendern, aber ich sehe die Änderungen während der Bearbeitung an den Proxies natürlich nicht. Ist es sinnvoll, nur den reinen Schnitt mit den Proxies zu machen und dann zum farblichen Bearbeiten auf die Rohdateien umzustellen?
IntelCore i7-6700 @ 3.40 GHz | 64 GB RAM | GeForce RTX 3060 | Davinci Resolve Studio aktuell | Speed Editor | Novation Launch Control XL  
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#2
Absolut richtig geschlussfolgert. Die Proxies dienen lediglich dazu, schnell und unkompliziert, ohne Stress für den Rechner, sich voll auf den Schnitt zu konzentrieren. Auch kann Schnitt so ausgelagert werden, selbst ein mobiler Rechner kommt damit wunderbar klar. Zur Farbkorrektur dann die originalen RAW nutzen.

Das wäre ein Weg, der wunderbar automatisiert funktioniert.

Ein anderer wäre, dem Material ein "PreGrading" zu verpassen und ab da ausschliesslich mit hochwertig gewandelten Material zu arbeiten (zum Beispiel Quicktime ProRes 444 oder 422) und ggf. auch davon dann Proxies ziehen. Kann ich aber nicht empfehlen. Der Vorteil wäre hier nur (Kompromiss), dass man die extrem großen RAW gegen ein kleineres und dennoch hochwertiges Format tauscht, welches auch im finalen Grading noch genügend Reserven bietet.
Edit1: Mac Studio M3 Ultra 256GB RAM, UltraStudio 4K Extreme 3, Promise Pegasus32 R8 96 TB lokal via Thunderbolt
Edit2: MacPro 7.1 (Intel), 2x Radeon VII, DeckLink 4K Extreme 12G, Promise Pegasus32 R8
Gemeinsames NAS per 2x 10GbE Bond mit 12x 28TB für kollaboratives Arbeiten, jeweils macOS Tahoe, DaVinci Resolve Studio 20, professionelle Abhöre, Sprecherkabine mit Talkback und vieles mehr …
[-] Folgende 1 Mitglied sagte danke Apfelnico für diesen Beitrag:
  • Holger_N
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#3
Danke ja das scheint mir auch am sinnvollsten. Im Zweifel kann man ja für den Schnitt nur eine grobe Anpassung per Wheels machen, die man dann wieder rausnimmt. Also damit beispielsweise ETTR-belichtetes LOG-Material für den Schnitt wenigstens halbwegs normal aussieht.
IntelCore i7-6700 @ 3.40 GHz | 64 GB RAM | GeForce RTX 3060 | Davinci Resolve Studio aktuell | Speed Editor | Novation Launch Control XL  
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