16-03-2019, 17:27 17
Holger,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php/Thread/198-Mehr-Grafikspeicher-welche-Massnahme/?postID=1097#post1097 schrieb:Das stimmt ganz sicher, wenn die Hardware nicht darauf ausgelegt ist.Horst Girtew,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php/Thread/198-Mehr-Grafikspeicher-welche-Massnahme/?postID=1095#post1095 schrieb:Wobei (weil es ja auch immer wieder um das Abspielen mit bestimmten Codecs geht) sind für mich diese ganzen HEVC bzw. h.265 und h.264 keine Codecs für die Bearbeitung. IMein reden!![]()
Wir befinden uns zur Zeit in der selben Situation wie vor ca 10 Jahren, als die Kameras mit FHD und Mp4 schneller waren als die PC, mit denen wir das Material bearbeiten mussten/konnten....
Und so bin heute froh eben mit Braw arbeiten zu können und eben nicht h.265.
Eins ist klar, HEVC (h.265) ist der aktuelle Standard für Streaming incl. TV sowie stationäre und mobile Geräte. Dies bedeutet das Hardware gestützes De- und Encodieren von h.265 immer mehr zum Standard wird. Jedes Smartphone kann das schon lange.
Klar der Codec ist komplex und benötigt bei Verarbeitung rein in Software erhebliche Resourcen, in Hardware sieht das allerdings ganz anders aus. Im NLE wird die Quelle ja decodiert in in das spezifische Editformat (incl Farbtiefe) des entsprechenden Schnitt-Programms gebracht. Daher kommt es im Grunde darauf an wieviel Resourcen dieses Decodieren verschlingt.
- Ein Mit Resolve erzeugter UHDp30 HEVC Clip erzeugt beim Abspielen in der Timeline gerademal eine Auslastung der RTX2070 von 11% weil die Decodierung eben im Chip selbst hardcodiert erfolgt und das auch in 10 Bit HDR.
- Ein UHDp30 h.264 Clip aus der RX10M3 verschlingt dagegen beim Abspielen in der Timeline tatsächlich das Doppelte, nämlich 23%
Beim Rendern ergeben sich mit der RTX2070 unter Resolve 15 Studio bei der Transcodierung von UHDp30 h.264 nach UHDp30 h.265 (HEVC) Frameraten zwischen 70 und 83 was einem Faktor 0,4 entspricht. Dabei spielt es kaum eine Rolle ob man Qualität "best" oder noch höhere Bitraten einstellt.
Fazit:
HEVC bringt massive Vorteile für die Wiedergabe auf verschiedenen Endgeräten und auch für's Editieren, sofern in Hardware decodiert wird. Ab KabyLake Intel CPUs mit IGPU geht das auch ohne dedizierte GraKa.
@nomad als Profi, weiß sicher ob ich komplett daneben liege mit meiner Einschätzung.
Viele Grüße aus Frankfurt,
Andi
- I7-7700K@4,7GHz, 32GB@3600MHz(CL16), 960EVO 1TB(M.2), Intel HD630 + Geforce RTX2070 8GB | Win10 Pro 64 | DR Studio
- Sony RX100M4, RX10M3, Phantom 4pro (UHDp60)
Andi
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