27-02-2021, 11:11 11
Es gibt in DR vier Methoden zum Ändern der Bildfrequenz:
– Die primitivste ist Auslassen bzw. Verdoppeln von Bildern (nearest), das ruckelt selbstverständlich.
– Die etwas weichere sind lauter Mini-Überblendungen (blend), das führt aber zu Doppelkonturen.
– Aufwändiger ist "Optical Flow". Dabei versucht der Rechner, Bewegungen im Bild zu erkennen und künstliche Zwischenbilder zu berechnen, das kann je nach Motiv recht gut aussehen.
– Die aufwändigste ist "Speed Warp", eine neural unterstützte Weiterentwicklung des optical Flow. Das bringt meine Rechner zum Kochen und braucht Zeit, kann aber verblüffend gute Ergebnisse erbringen.
Letztere ist übrigens nur für den jeweiligen Clip im "Inspector" verfügbar – vermutlich, weil sie so extrem rechenaufwändig ist.
Zwei Tipps noch:
– Optical Flow funktioniert oft besser, wenn man mehr Quellbilder hat, also selbst für 25p besser in 60 fps als in 30 drehen.
– 30 fps kann man auch unter "Clip Attributes" auf 25 runter bremsen. Dann wird gar nichts gerechnet, aber man bekommt eine leichte Zeitlupe und der Ton ist nicht mehr so recht zu gebrauchen.
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- MacBook M1 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Resolve und Fusion Studio 21.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Sandbox MacOS mit Golden Gate 27.0
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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