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Gemäß Joe Marler, der die ganze Sache ausführlich analysiert hat, setzen derzeit noch die Codecs von Grass Valley (Canopus), also auch Edius, auf Rosetta.
Außerdem Sonys Encoder für XAVC, was dann Probleme für alle bedeuten kann, die für's TV arbeiten.
Seine Analyse: https://forum.blackmagicdesign.com/viewt...5#p1215715
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• Apfelnico
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Puh, unser Hausmaterial stammt von SONY FX3, FX6, FX9. Das wird ja lustig.
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04-05-2026, 08:01 8
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-05-2026, 08:10 8 von Apfelnico.
Bearbeitungsgrund: Anmerkung
)
Danke Uli. Leider super kompetente Erklärung, die das Dilemma aufzeigt. Aber so wie ich jetzt Apples Systembenachrichtigung interpretiere, betrifft es nicht etwa das nächste „Nachkomma-Update“ von macOS 26, sondern es wird hier von einer nicht näher beschriebenen Zukunft (das hätte man auch konkret machen können, Apple!) gesprochen, meint wohl macOS 27 (und höher), die eben nativ ausschließlich Apple Silicon unterstützen.
Was ist also zu tun? Für DaVinci Resolve muss das erstmal leider gar nichts heißen, wird doch in den Voraussetzungen klar von „ab Sonoma“ gesprochen. Heißt, man nutzt Sonoma, Sequoia oder Tahoe und hat null Stress. Das ist natürlich auch nur Kopf in den Sand. Weil ein neuer Mac Ende des Jahres sicherlich schon macOS 27 haben wird und sich nicht downgraden lässt.
Hoffnung besteht eher aus Richtung Apple direkt. Denn die bieten neben dem Betriebssystem glücklicherweise auch eine NLE und darauf abgestimmte zusätzliche Software an: Final Cut Pro, Motion und Compressor. Da ist Apple ja durchaus im Zugzwang.
Wenn ich andersrum mir anschaue (und ins Gedächtnis rufe) wie schnell SONY unter macOS reagiert hat, um XDCAM Driver und Catalyst etc. zu aktualisieren …
Vielleicht gibts auch eine ganz pragmatische Lösung von Apple: Rosetta(2) ist selbstverständlich abgeschafft, aber es gibt nun einen nicht globalen Dienst in einem sicheren Layer, der Intelcode in Echtzeit übersetzen kann und enorm effizient ist. Heißt: …
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Ich denke nicht, dass Sony uns da im Regen stehen lässt. Nicht nur wegen Apples eigenen Videoprogrammen, denn schließlich produziert Sony etliche Filme bzw. Serien für AppleTV.
Bei Canopus/Grass Valley/Edius kann das schon schlechter aussehen.
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04-05-2026, 19:52 19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-05-2026, 19:53 19 von TomStg.)
BM ist also gefordert, DaVinci von Intel-Code zu befreien bis zum nächsten großen Versionssprung von MacOs.
Adobe hat diesbezüglich bereits ihre Hausaufgaben erledigt. Premiere, After Effects, Media Encoder, Audition und Illustrator werden im Software-Infofenster als „Apple-Chips“ ausgewiesen.
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Das sagt doch nix. Resolve 21 ist Apple Silicon only
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05-05-2026, 05:23 5
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05-05-2026, 05:24 5 von nomade.)
Genau, darum geht's nicht.
Aber wenn ich mal spekulieren darf: Offensichtlich bahnt sich ja mit DR 21 eine vertiefte Kooperation mit MainConcept an, und die wissen sehr gut, wie man TV-gerecht enkodiert. Und darum geht's ja bei XDCAM, nicht um's Dekodieren. Also "Don't Panic!"
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(03-05-2026, 10:36 10)Apfelnico schrieb: Selbst die Resolve Beta 21 ist Universal, obwohl klar in den Voraussetzungen steht - nur Apple Silicon.
So lange Resolve im Info-Fenster als „Universal“ ausgewiesen wird, enthält Resolve Intel-Code. Was BM in den Voraussetzungen nennt, spielt erst einmal keine Rolle.
Und genau darum gehts.
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Nein, darum geht es nicht. Sonst müsste ja derzeit jede Universal-App angemahnt werden. Das ist aber nicht der Fall. Selbst Apples Webbrowser Safari, den ich gerade benutze, ist eine Universal-App – genauso wie alle aktuellen Apple-Systemdienste und das System selbst, weil Intel derzeit ja noch voll unterstützt wird. Man kann das leicht durcheinanderbringen, aber ganz einfach erklärt: Eine Universal-App enthält zwei komplett kompilierte Versionen eines Programms – einmal für Intel, einmal für Apple Silicon. Da ist nichts vermischt. Jedes System bekommt nativ seine passende Anwendung und greift nicht auf den jeweils anderen Code zu – es sei denn, man erzwingt auf einem Apple-Silicon-Mac den Start des Intel-Programms einer Universal-App über Rosetta 2 (per Info-Fenster möglich) – was natürlich wenig sinnvoll ist, wenn sie als Universal-App eben auch nativ vorliegt.
Die Anwendung Resolve liegt schon seit einigen Versionen vollständig nativ für Apple Silicon vor, seit es Universal-Apps gibt. Es ist ein Leichtes, im Compiler aus einer Universal-App auch zwei einzelne Apps auszugeben – das ist im Grunde nur ein Mausklick. Das ist also nicht das Problem, über das wir hier sprechen.
Es gibt einzelne externe Routinen – und damit meine ich keine „Programmteile“ innerhalb von Resolve, sondern separat laufende Prozesse bzw. Programme. Die kann man sich in dem Dienstprogramm Aktivitätsanzeige anschauen, es sind eigenständige Prozesse. Diese werden in manchen Fällen von externen Firmen beigesteuert, zum Beispiel Codecs von SONY. Sie gehören zwar zur Installation, sind aber nicht Teil des eigentlichen Resolve-Programmcodes und trotzdem wichtig für das Gesamtprodukt. Darauf hat BMD zunächst keinen direkten Einfluss.
Auch Adobe kann Premiere problemlos als reine Apple-Silicon-Anwendung kompilieren – das ist, wie gesagt, nicht das Problem. Wenn Premiere aber auf QuickTimeKit beziehungsweise seit längerem Apples AVFoundation aufsetzt – was es tut (wie Apples Final Cut Pro, oder eben auch DaVinci Resolve) –, dann ist das zugrunde liegende Problem letztlich dasselbe, wenn weitere Codecs von dritten beigesteuert werden. Entscheidend ist, dass bestimmte kleine, aber wichtige Programme ausschließlich als Intel-Version vorliegen. Nur diese werden auf Apple Silicon in Echtzeit über Rosetta 2 übersetzt. Und genau dieser Support wird zukünftig wegfallen.
Was haben wir also im Moment?
Intel-Macs sind mit macOS 27 ohnehin raus, können aber mit dem aktuellen macOS 26 noch problemlos arbeiten. Resolve 21 läuft mindestens unter Sonoma, also macOS 14. Danach folgen Sequoia (15) und Tahoe (26). Resolve 21 selbst sagt bereits, dass es – auch wenn die aktuelle Beta noch als Universal-App vorliegt – nur noch auf Apple Silicon unterstützt wird. Und diese Maschinen haben mit Sonoma, Sequoia und Tahoe derzeit auch kein Problem. Nur werden mit der Installation zusätzlich kleine Programme von Drittanbietern mitgeliefert – ohne eigene GUI, nur bei Bedarf gestartet –, die ausschließlich für Intel kompiliert sind. Bis heute ist das kein Problem, auch nicht auf Apple Silicon, weil sie dort per Rosetta 2 laufen – und zwar erstaunlich performant.
Man könnte also sagen: Dann bleibe ich eben einfach bei Tahoe oder einer älteren Version. Wirklich problematisch wird es aber dann, wenn zukünftige Macs mit macOS 27 ausgeliefert werden und Rosetta 2 nicht mehr vorhanden ist. Und versteh mich nicht falsch: Auch ich möchte ein neues macOS 27 – ein reines System nur für Apple Silicon. Ich möchte auch keine Universal-Binaries mehr, sondern nur noch Software, die ausschließlich für mein System kompiliert wurde. Das macht sowohl das System als auch die Apps deutlich schlanker. Nicht schneller – denn wie oben schon gesagt, jedes System nutzt ohnehin nur den jeweils relevanten Teil.
Das eigentliche Problem – und damit auch die Lösung – liegt also bei Dritten und möglicherweise auch bei Apple (Verlängerung Rosetta Support? Oder Druck auf Dritte, weil es selbst mit FCP solche Porbleme hat). Denkbar sind auch Ausweichen auf kompatible Codecs von anderen Anbietern, Uli brachte MainConcept ins Spiel. Und klar: Wenn BMD DaVinci Resolve 21 spätestens als finale Version veröffentlicht, sollte es eigentlich nur noch als reine Apple-Silicon-Version kompiliert werden. Alles andere wäre unsinnig, wenn Intel ohnehin nicht mehr unterstützt wird.
Ui, wollte gar nicht so viel schreiben …
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Nachtrag: Ob die App "DaVinci Resolve 21" überhaupt Universal Binary ist, weiß ich gar nicht, habe die nicht installiert. Was ich weiß, der Installer dafür ist ne Universal App, da eben derzeit auch der noch nötige IntelCode installiert werden muss. Kann ja mal wer nachschauen.
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