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Viele Kameras da draußen haben keine bzw. eine schlechte Stabilisierung. Auch die elektronische Stabilisierung in vielen Consumer-Kameras – die ursprünglich für Still-Fotos gedacht war – ist nur auf den ersten Blick wirklich gut. Die beste Stabilisierung ist nach wie vor physisch. Aber das bedeutet Schlepperei und Trägheit.
Eine andere Möglichkeit ist die Aufzeichnung der Bewegungsdaten und die nachträgliche Synchronisation mit den Footages. Blackmagic und andere professionelle Kameras machen das schon lange.
Mit dem NiYien-Gyroskop eröffnen sich nun neue und vor allem sehr professionelle Möglichkeiten der Stabilisierung ohne Rücken & Gedöns … ?
https://youtu.be/YJfLTWujSCE
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01-03-2026, 03:34 3
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-03-2026, 03:38 3 von nomade.)
Na ja, das mit der Belichtungszeit ist gerade bei Aufnahmen aus der Hand schon ein wesentliches Handicap, denn gerade dann bewegt man die Kamera oft zu schnell, um noch eine gute Bewegungsillusion zu bekommen. Das unterstelle ich Dir hier nicht, Du weißt vermutlich, wie man ruhig schwenkt.
Klar, man könnte in der Post Bewegungsunschärfe dazu rechnen, aber das kostet – je nach Hardware – zusätzliche Renderzeit und ist keineswegs frei von Artefakten.
Und wenn ich Dich noch auf ein Detail aufmerksam machen darf: der Öffnungswinkel hat nichts mit dem Objektiv zu tun, das ist eine reine Funktion von Bildrate und Belichtungszeit.
Muss man denn bei 50 or 60 fps immer noch bei 45 Grad bleiben? Das wäre dann schon recht nachteilig, denn man verliert ja auch Licht.
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Im Prinzip hat Gyroflow ja schon immer externe Messwertaufnehmer unterstützt. Aber so eine kleine, leichte und per Software eingebundene Lösung für unter 100 € gab es bisher nicht.
Aber das Gerätchen muss man sich wohl bisher noch aus China schicken lassen, was extra Zoll kostet - nicht nur in den USA.
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Moin Nomade …
Was die Belichtungszeit betrifft: Ich bin da mit 45 Grad sehr konservativ herangegangen. Ich habe das Ding noch nicht lange und teste mich jetzt an die Grenzen heran. Wenn das Wetter hier besser ist, werde ich ein paar Run&Gun-Proben machen. Bei den vorgestellten Footages wäre wahrscheinlich auch 180grad(*) gegangen. Ich denke jedoch, je mehr Bewegung drin ist, desto kürzer muss die Belichtungszeit sein, um kuriose Artefakte zu vermeiden (es sei denn, man macht Kunst

).
Was Belichtungszeit und Brennweite betrifft: Das war ein Versprecher – keine Ahnung, an was ich da gerade gedacht habe …
Bezug: In den USA gibt es das Gerät bei Amazon. In DE habe ich es nicht gefunden. Evtl. mal mal bei NiYien direkt anfragen, ob irgendjemand in der EU das im Vertrieb hat (OTTO oder so?):
https://www.niyien.com/NiYien_manual_EN.html Das NiYien kostet hier aktuell
365 RMB
(*) Ich hab die BMCC6k auf 180 Grad stehen und nutze auch dort das Gyroskop. Es gibt keine "Motion-Blur-Artefakte". Das heißt für mich, dass der Hase hier im Algorithmus und nicht in der Physik zu finden ist. (Hoffe ich jedenfalls.) Und sollte das so sein, dann wird man Gyroflow ganz sicher so weiterentwickeln, dass man die Zeit weiter heraufsetzen kann. U.U. geht das auch jetzt schon – mit viel Gefrickel in GF, was ich mir aber nicht antun mag.