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Bitrate beim Aufzeichnen
#1
Guten Tag,
Ich suche Informationen über die vor und Nachteile von der Bitrate bei Aktion Cams, Drohnen, und Spiegelosen Kamerasysteme.

Man findet dies Angabe sehr oft, aber für was diese nun genau bedeutet was bei einem Neukauf zu beachten ist, oder welche Einschränkungen eine kleinere Bitrate gegenüber einer größeren hat/gibt finde ich keine Informationen zu.
Im gleichen Zuge würde mich auch noch Interessieren was davon für die Ausgabe wichtig ist.

zb. meine Action Cam hat bei 1080p eine Bitrate von 30 mbit/s bei 30 fps was passiert nun, wenn ich diese in DVR bei der Ausgabe zb. mit 40mbit/s Render.

Aktuell steht bei mir ein Drohnen Kauf an, und dort schwanken je nach Modell die mbit/s von 60 - 100 Treu mach dem Motto mehr ist besser, will ich aber nicht Kaufen ohne zu wissen was bei mehr der Mehrwert ist.


Vielen Dank und Sonnigen Sonntag
Liebe Grüße Hans
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#2
Der Hans,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/860-bitrate-beim-aufzeichnen/&postID=6142#post6142' schrieb:1) meine Action Cam hat bei 1080p eine Bitrate von 30 mbit/s bei 30 fps was passiert nun, wenn ich diese in DVR bei der Ausgabe zb. mit 40mbit/s Render.
1) Mit 30Mbps bestimmt sich die Dateigröße und damit die Menge an Information, die aufgezeichnet wurde.
Rendern mit 40Mbps bewirkt eine entsprechend größere Ausgabedatei, aber die Information darin bleibt gleich. denn was nicht aufgezeichnet wurde, ist an Information nicht vorhanden.
Anders formuliert: Macht keinen Sinn.
Der Hans,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/860-bitrate-beim-aufzeichnen/&postID=6142#post6142' schrieb:2) Man findet dies Angabe sehr oft, aber für was diese nun genau bedeutet was bei einem Neukauf zu beachten ist
2) Wenn in einer Sekunde 30Mb aufgezeichnet werden - bei einer Framerate von 30 Bildern pro dieser Sekunde - dann entfällt auf ein Bild (frame) genau 1 Megabit. Anders formuliert: Jedes aufgezeichnete Bild enthält 1 Megabit an Information.
Dieser Wert kann benutzt werden, um z.B. zwei Kameras zu vergleichen: Diejenige Kamera mit dem höheren Megabit-Wert/Bild zeichnet mehr Information auf.

kurt
RESOLVE-21.0.40005 Studio; EDIUS-11.51.21463-WG
WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364); i7-6700k, 32 GB RAM, NVIDIA RTX-3070, SSD 500 GB; SSD 1 TB extern, 3 x HDDs etc.
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#3
Die Bitrate ist aber bei den kleinen Kameras nicht notwendigerweise ein Qualitätsmerkmal. Erstens einmal muss man sie unter gleichen Bedingungen (Auflösung und Bildfrequenz) auf einander beziehen. Zusätzlich spielt aber die Qualität des Encoders eine große Rolle, die sind durchaus nicht alle gleich. Auch das Bildrauschen des Sensors ist wichtig, denn mehr Rauschen wird vom Encoder als Information betrachtet und führt zu härterer Kompression. Will sagen: Eine Kamera mit weniger Rauschen kann mit kleinerer Bitrate besser aussehen als eine mit viel Rauschen trotz höherer Bitrate. Letztlich kann man nur das Gesamtsystem beurteilen.

Abspeichern mit höherer Bitrate kann dann durchaus Sinn machen, wenn das Bild noch einmal in irgendeiner Form weiter bearbeitet werden soll.
Ich könnte Euch da drastische Beispiele zeigen…
- MacBook M1 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Resolve und Fusion Studio 21.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Sandbox MacOS mit Golden Gate 27.0
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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#4
nomade,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/860-bitrate-beim-aufzeichnen/&postID=6146#post6146' schrieb:Die Bitrate ist aber bei den kleinen Kameras nicht notwendigerweise ein Qualitätsmerkmal....
Wer wollte das alles bestreiten.
Ich habe aber bloß behauptet:
kpot11,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/860-bitrate-beim-aufzeichnen/&postID=6144#post6144' schrieb:Diejenige Kamera mit dem höheren Megabit-Wert/Bild zeichnet mehr Information auf.
Und einen Vergleich allein anhand dieses einzelnen Parameters durchzuführen wäre natürlich nur unter der Bedingung ceteris paribus gültig (und konnte auch gar nicht anders gemeint sein).
nomade,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/860-bitrate-beim-aufzeichnen/&postID=6146#post6146' schrieb:Abspeichern mit höherer Bitrate kann dann durchaus Sinn machen, wenn das Bild noch einmal in irgendeiner Form weiter bearbeitet werden soll.
Stimmt!

Gruß kurt
RESOLVE-21.0.40005 Studio; EDIUS-11.51.21463-WG
WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364); i7-6700k, 32 GB RAM, NVIDIA RTX-3070, SSD 500 GB; SSD 1 TB extern, 3 x HDDs etc.
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#5
Ich wollte Dir keineswegs auf die Füße treten, Kurt. Aber genau beim ceteris paribus haben wir den Teufel im Detail. Der Hersteller nennt uns seine Encodereinstellungen nicht und auch nicht seine Rauschreduzierung in der Kamera. Man muss ich nur mal ansehen, wie vielseitig man an x264 in Handbrake rumschrauben kann…

Und um den Hans jetzt nicht mit meiner knappen Aussage fehlzuleiten: eine Ausgabe für eventuelle Weiterbearbeitung sollte besser nicht in H.264/265 erfolgen, sondern in einem Mezzanine-Codec wie Cineform, DNxHR oder ProRes.
- MacBook M1 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Resolve und Fusion Studio 21.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Sandbox MacOS mit Golden Gate 27.0
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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#6
nomade,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/860-bitrate-beim-aufzeichnen/&postID=6148#post6148' schrieb:Und um den Hans jetzt nicht mit meiner knappen Aussage fehlzuleiten: eine Ausgabe für eventuelle Weiterbearbeitung sollte besser nicht in H.264/265 erfolgen, sondern in einem Mezzanine-Codec wie Cineform, DNxHR oder ProRes.
Auch da wird man nicht widersprechen.
nomade,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/860-bitrate-beim-aufzeichnen/&postID=6148#post6148' schrieb:Ich wollte Dir keineswegs auf die Füße treten, Kurt.
Kein Problem:
Spaß ON
Bei meiner Schuhgröße hat sich das noch nie wirklich vermeiden lassen :thumbsup:
Spaß OFF
// PS: Bei fachlichen Diskussionen fühle ich mich auch nicht "auf den Schlips" getreten (LOL) - da ich seit meiner Pensionierung keinen mehr trage (vor allem im Hochsommer ein wunderbares Gefühl). Mündlich wären solche Sachen auch viel friktionsfreier zu diskutieren, da man dann anhand z.B. der Mimik und Gesten des Gegenübers zusätzliche Informationen mitbekommt, die beim schriftlichen Diskurs halt fehlen.
Gruß kurt
RESOLVE-21.0.40005 Studio; EDIUS-11.51.21463-WG
WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364); i7-6700k, 32 GB RAM, NVIDIA RTX-3070, SSD 500 GB; SSD 1 TB extern, 3 x HDDs etc.
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#7
Vielen Dank für die Antworten.
Meine Entscheidung ist dann gegen ein Hobby Modell gefallen :-)
Liebe Grüße Hans
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