Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Timelaps
#1
Ich möchte mich mal in eine Zeitrafferaufnahme begeben. Das habe ich bisher noch nie gemacht.
Wie sind da die Erfahrungwerte?
Die Aufnahme wird vermutlich über 6 Stunden gehen.
Es entstehen da ja sehr viele Bilder.
Welcher Zeitintervall ist da zu empfehlen?
2 Sek oder 5 Sek oder...?
Gibt es in der Zeiteinteilung etwas zu beachten?
Bye Uwe
WIN 11 Pro, RTX 2080 TI, AMD 9 3900X, 64 GB RAM GSkill, M2 1 TB, SSD EVO 1 TB, SSD ScanDisk 240 GB,
MSI X470 Gaming Pro Carbon,DR 21.0.4 Studio, Monitor AOC 32" + Samsung 32" 4K
Loupedeck CT, Canon 60D, Osmo Pocket, Canon R 7
Zitieren to topto top
#2
Das hängt nun extrem vom Motiv ab. Allein schon die Belichtungszeit ist nicht unerheblich: Wenn Du z.B. die schönen Striche von bewegten Lichtern haben möchtest, musst Du über die volle Zeit eines Bildes belichten. Wenn Du am Tag möchtest, dass bewegte Objekte völlig verwischt sind, hieße das, ND-Filter müssen her!
Wenn Du dagegen kurze Belichtungszeiten benutzt, eignet ich das am besten für langsame, kontinuierliche Bewegungen, wie das Wandern der Sonne, langsam ziehende Wolken,Öffnen einer Blüte (ohne Wind!). Schnelle Bewegungen dagegen würden extrem springen.

Die reine Laufzeit lässt sich ja leicht ausrechnen:
Bei 6 Stunden hättest Du bei einem Bild alle 5 Sekunden einen Faktor 1:125 (für PAL) und somit etwas unter drei Minuten Film, genau 2:53.
- MacBook M1 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Resolve und Fusion Studio 21.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Sandbox MacOS mit Golden Gate 27.0
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
Zitieren to topto top
#3
Jo, kommt drauf an, wie gleichmäßig sich das Motiv ändert. Ich habe mal den Aufbau eines Schuppens gezeitraffert. Da muß man die Bilder individuell anpassen. Wenn da irgendwelche Fundamente für Pfeiler gegossen werden, bewegt sich 2 Stunden gar nicht viel im Bild und wenn irgendwelche bereitgelegten Balken draufgelegt werden, geht es zack, zack. Da habe ich dann lieber mehr Bilder aufgenommen aus den langsameren Passagen welche nachträglich rausgeschmissen. Und wenn man dann nachher einen 10 Minuten-Film hat und sich denkt, die Hälfte der Bilder hätte auch gereicht, weil es sich doch etwas zieht, dann verdoppelt man einfach die Abspielgeschwindigkeit.

Hast du eine gleichmäßige Veränderung, dann kannst du auch 25 Minuten normal aufnehmen (mit 25 fps), nimmst diesen Beispielclip und spielst den per Probieren um so viel schneller ab, bis das Ergebnis deinen Vorstellungen des Zeitraffers entspricht. Aus der dann resultierenden Filmlänge bezogen auf die 25 Minuten Ursprungslänge, kannst du dann die Frequenz ausrechnen. Ist der Testclip nur noch 30 Sekunden lang ist es 1 Bild alle 2 Sekunden.

Ist genug Speicherplatz da, würde ich aber wie gesagt lieber kürzere Intervalle nehmen und nachher was zuviel ist wegschmeißen. Das ist der Vorteil der digitalen Fotografie/Filmerei zu früher, als man sich den Gebrauch von jedem Zentimeter Film genau überlegt hat.
Zitieren to topto top
#4
es geht mir um einen Aufbau eines Carports. Die "Akteure" sind immer in Bewegung. Es gibt quasi keinen Stillstand Wink
Mit meinen laienhaften Vorstellungen dachte ich, dass ich halt die Camera auf einem Stativ positioniere und halt knipsen lassen.
Ich bin mir nur nicht über die Menge an Bildern im klaren, die dann für die nachträgliche Anschau notwendig sind.
Später soll es dann ja auch den Verlauf wieder geben.
Bye Uwe
WIN 11 Pro, RTX 2080 TI, AMD 9 3900X, 64 GB RAM GSkill, M2 1 TB, SSD EVO 1 TB, SSD ScanDisk 240 GB,
MSI X470 Gaming Pro Carbon,DR 21.0.4 Studio, Monitor AOC 32" + Samsung 32" 4K
Loupedeck CT, Canon 60D, Osmo Pocket, Canon R 7
Zitieren to topto top
#5
Bei meiner Sony AX700 stelle ich 1 Sekunde Intervall ein und gebe mit 50 fps aus.
So habe ich die Mondfinsternis mit gutem Erfolg aufgenommen.

Gruß Peter
Gruß Peter

Aufnahme: 2 x Sony FDR-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100, Samsung A52
PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 64 GB RAM, RTX 3070, Samsung SSD 870 Pro + 2 HD 4 TB, eine SSD 1 TB für Cache,
Intensity Pro 4K, 2x EIZO Color Edge kalibriert, 1x EIZO EV 2360
NLE: DaVinci Resolve Studio & Fusion Studio 18.5 mit Micro Panel, Shuttle Pro; 
Video: Topaz Video AI und Photo AI, Neat Video
Audio: Wavelab Elements 11, Cubase Elements 12, Acoustica 7 und Sononym
Zitieren to topto top
#6
1 Sekunde????
das sind ja dann
60 Bilder in der Minute
360 Bilder in der Stunde
2160 Bilder in 6 Stunden

welche Auflösung verwendest Du dann?
Bye Uwe
WIN 11 Pro, RTX 2080 TI, AMD 9 3900X, 64 GB RAM GSkill, M2 1 TB, SSD EVO 1 TB, SSD ScanDisk 240 GB,
MSI X470 Gaming Pro Carbon,DR 21.0.4 Studio, Monitor AOC 32" + Samsung 32" 4K
Loupedeck CT, Canon 60D, Osmo Pocket, Canon R 7
Zitieren to topto top
#7
Ja richtig, es war meine Erfahrung von der Mondfinsternis über eine halbe Stunde. Konnte nicht länger, da der Mond durch seine Bahn aus dem Bild verschwindet.
Bei 6 Stunden ergibt sich bei 50 fps 43 Sekunden. Film Also rechne umgekehrt: wie lang soll der Film werden, multipliziert mit Deiner fps ergibt dann den Intervall.

Gruß Peter
Gruß Peter

Aufnahme: 2 x Sony FDR-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100, Samsung A52
PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 64 GB RAM, RTX 3070, Samsung SSD 870 Pro + 2 HD 4 TB, eine SSD 1 TB für Cache,
Intensity Pro 4K, 2x EIZO Color Edge kalibriert, 1x EIZO EV 2360
NLE: DaVinci Resolve Studio & Fusion Studio 18.5 mit Micro Panel, Shuttle Pro; 
Video: Topaz Video AI und Photo AI, Neat Video
Audio: Wavelab Elements 11, Cubase Elements 12, Acoustica 7 und Sononym
Zitieren to topto top
#8
Vergiss nicht die Akkulaufzeit mit zu berechnen, falls keine Dauerhafte Stromversorgung besteht.
Timelaps ist wenn man es richtig machen möchte nicht einfach.
In deiner Rechnung fehlt auch noch die Belichtungszeit, und die Speicherzeit des Bildes, jenachdem welche Cam/Speicherkarte man benutzt sollte man diese mit einberechnen.
Es gibt einige Seiten im Netz die sich mit TL beschäftigen, Gwegener zb.
Wenn du noch Zeit hast, Probe Aufnahmen machen.
Bei deinem Vorhaben würde ich grob mit 4-6 FPM rechnen.
Zitieren to topto top
#9
Hallo zusammen,

also um bei einer Autobahn die schönen Linien der Lichter zu bekommen, muss man schon 3 bis 5 Sekunden einstellen und die Belichtungszeit dann auch 3 bis 5 Sekunden?
Versuche das nämlich seit 2 Abenden und habe die Belichtungszeit nie geändert. 1/50 das bedeutet, das dort mein Fehler lag oder?
Meine DaVinci Resolve Tutorials
Meine Homepage

PC: Win10 // I7-7700K @4,2GHz // 64GB RAM // Gigabyte Z270-HD3P-CF // NVIDEA GeForce GTX 1080 8GB

► GoPro Hero 7
► Sony Alpha 6400
► Sigma 16mm F1,4 DC DN
► Sony SEL-1655G
► DaVinci Resolve Studio Version

►►NLE: Resolve Studio 16.2.2
Zitieren to topto top
#10
Ja, die Belichtungszeit muss dem Aufnahmeabstand entsprechen, damit Du schöne, kontinuierliche Bewegungsstreifen bekommst.
Das scheint übrigens bei der UMP G1 problematisch zu sein, sie macht wohl keine echten 360 Grad Belichtungen.
- MacBook M1 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Resolve und Fusion Studio 21.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Sandbox MacOS mit Golden Gate 27.0
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
Zitieren to topto top


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste