Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
360 Grad Plugin für DVR von Insta360 und DJI
#11
Hallo zusammen,

ich habe nun nochmal etwas getestet und konnte tatsächlich keinen nennenswerten Unterschied zwischen ProRes und H.265 erkennen, was natürlich nicht heißt, dass es keinen gibt. Das was aus der Insta360 X4 rauskommt, ist schon ziemlich grottig. Das strotzt nur so vor Artefakten, Rauschen, Unschärfe usw., sodass es wahrscheinlich ungeeignet dafür ist, hier Unterschiede zu sehen. Das wird wahrscheinlich erst der Fall sein, wenn man es drei-, vier- oder noch mehrmals neu codiert.

Wo ich vor kurzem meinte, einen sichtbaren Unterschied bemerkt zu haben, kann ich jetzt selbst nicht mehr nachvollziehen. Der Anlass, mit ProRes aus Insta360 Studio zu exportieren, stammte aus einem Youtube Video, wo in Pixelpeeping-Manier anschaulich und nachvollziehbar herausgearbeitet wurde, dass es mit ProRes besser ist. Leider finde ich dieses Video nicht wieder, sonst würde ich den Link posten.

Also zusammengefasst: ja, in der Theorie und bei öfterem Neucodieren ist ProRes ganz sicher im Vorteil. Aber wenn ich aus Insta360 mit H.265 exportiere, es in Davinci schneide und es anschließend wieder in H.265 neu codiere, sehe ich persönlich keinen Unterschied zu der Variante mit ProRes als Zwischenformat.

Was ich darüberhinaus herausgefunden habe: das Insta360 Reframing-Plugin für Davinci funktioniert auch mit ProRes. Also mein vermeintlicher Kritikpunkt zu diesem Plugin ist gar nicht gegeben.

Allerdings finde ich die Bedienung des Plugins, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Das geht in Insta360 Studio wesentlich intuitiver und (für mich) auch deutlich schneller. Aber trotzdem gut, dass es diese Möglichkeit jetzt gibt.
Gruß
Peter

HW: i7 9700K, 32 GB RAM, GeForce RTX 5070 TI, 2TB M.2
SW: Windows 11 Home, Davinci Resolve Studio 21.1
Kameras: Lumix S5 II mit 20-60mm, 70-300mm u. 50mm, GoPro Hero 10, DJI Mini 3 Pro, Insta360 X4
[-] Folgende 1 Mitglied sagte danke Kaumzuglauben für diesen Beitrag:
  • Ianus
Zitieren to topto top
#12
Ich habe zwar aktuell keine 360 Grad Kamera, aber sehe ich das richtig, dass ich dann nicht ohne die jeweils eigene Software des Herstellers damit was anfangen kann? Ich bezweifel irgendwie, dass die Hersteller Linux-Systeme berücksichtigen. Wink
Wenn dem so ist, muss ich nicht weiter drüber nachdenken-
Davinci Resolve Studio
Tuxedo OS (basiert auf Ubuntu Linux)
Canon R6 + R7, Google Pixel 6a, DJI Osmo Action 4
Intel Core i7-13700H
NVIDIA GeForce RTX 4060 8GB
Zitieren to topto top
#13
(29-09-2026, 20:58 20)Kaumzuglauben schrieb: Das strotzt nur so vor Artefakten, Rauschen, Unschärfe usw., sodass es wahrscheinlich ungeeignet dafür ist, hier Unterschiede zu sehen. Das wird wahrscheinlich erst der Fall sein, wenn man es drei-, vier- oder noch mehrmals neu codiert.

Und genau deshalb macht sich halt hier ProRes besser.
Zwar kann es die Aufnahme selbst nicht verbessern, aber das Material ist halt von den Tools und Effekten besser und relativ verlustfrei zu verarbeiten.

Mit H.265 wirst Du bei der i.d.R. hohen Komprimierung dieses Materials deutlich schlechtere Ergebnisse bekommen.

Gruß
Peter
Hardware: ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, RME Fireface 400, BMD UltraStudio 4K Mini
Software : Win 11 Pro,  Fusion / Resove Sudio 21, EDIUS 11 WG, Cubase Pro, WaveLab Pro, Spectral Layers Pro
Zitieren to topto top
#14
Interessant wäre ein Test mit dem Material der Insta360 X6. Als ich die X4 gekauft habe kam relativ schnell die X5 auf den Markt und mir fiel sehr unangenehm auf, dass z.B. der alte Akku nicht passt. Als gelegentlicher Anwender der 360° Kamera mag ich mir nicht ständig eine neue Kamera der nächsten Generation anschaffen. Gleichzeitig schaffe ich es mit Davinci Resolve eine für mich akzeptable Endqualität zu erzeugen. Meistens sind es Pseudodrohnenshots die ich mit der langen Insta360-Stange aufnehme.

Da jede Kamera, egal von DJI oder Insta360 eine eigene Quellmaterial-Version erschafft wäre es sicher ziemlich kompliziert die jeweilige Originalversion direkt in ein Schnittprogramm zu importieren. Und was ist in ein paar Jahren? Vermutlich gibt es dann die passende Software gar nicht mehr. Mit dem erzeugen der H265- bzw. ProRes-Datei aber hat man etwas, das vermutlich auch in mehreren Jahren in egal welcher Software wieder eingelesen und bearbeitet werden kann. Solche Änderungen kommen schnell. Ich erwähne nur etwa AC3...

lg Ian
Betriebssystem: Windows 11 Pro
Camcorder: Panasonic GH7, AC90, FT5, FT2, Insta360 X4
NLE: DaVinci Resolve Studio 21.1, Fusion Studio 21.1, Affinity by Canva, Blender, audiio music und sfx lifetime
Hardware: i9 13900K, 64GB, RTX 5060 TI 16GB, SpyderX Elite
Zitieren to topto top
#15
(29-09-2026, 21:49 21)gurlt schrieb:
(29-09-2026, 20:58 20)Kaumzuglauben schrieb: Das strotzt nur so vor Artefakten, Rauschen, Unschärfe usw., sodass es wahrscheinlich ungeeignet dafür ist, hier Unterschiede zu sehen. Das wird wahrscheinlich erst der Fall sein, wenn man es drei-, vier- oder noch mehrmals neu codiert.

Und genau deshalb macht sich halt hier ProRes besser.
Zwar kann es die Aufnahme selbst nicht verbessern, aber das Material ist halt von den Tools und Effekten besser und relativ verlustfrei zu verarbeiten.

Mit H.265 wirst Du bei der i.d.R. hohen Komprimierung dieses Materials deutlich schlechtere Ergebnisse bekommen.

Gruß
Peter


Ja, in der Theorie, aber in der Praxis konnte ich keinen Unterschied sehen. Ich bleibe "fürs gute Gefühl" trotzdem bei ProRes. Allerdings werde ich mir nicht die Mühe machen, nochmal nach Unterschieden zu suchen, weil sie eben sehr gering sind.

(29-09-2026, 21:05 21)Ralf schrieb: Ich habe zwar aktuell keine 360 Grad Kamera, aber sehe ich das richtig, dass ich dann nicht ohne die jeweils eigene Software des Herstellers damit was anfangen kann? Ich bezweifel irgendwie, dass die Hersteller Linux-Systeme berücksichtigen. Wink
Wenn dem so ist, muss ich nicht weiter drüber nachdenken-


Die Reframing-Software Insta360 Studio gibt es nur für Windows und Mac. Aber es gibt eine Insta360 App für Iphone und Android. Diese App ist sogar noch leistungsfähiger bzw. hat noch mehr Funktionen (z.B. AI Schnitt) als die Studio-App. Einzig die Bedienung am kleinen Handybildschirm ist nicht jedermanns Sache. Und die Datenmengen überfordern so manches in die Jahre gekommene Gerät. Am Tablet, idealerweise noch mit einem Stift, geht das aber schon ganz gut.
Gruß
Peter

HW: i7 9700K, 32 GB RAM, GeForce RTX 5070 TI, 2TB M.2
SW: Windows 11 Home, Davinci Resolve Studio 21.1
Kameras: Lumix S5 II mit 20-60mm, 70-300mm u. 50mm, GoPro Hero 10, DJI Mini 3 Pro, Insta360 X4
[-] Folgende 1 Mitglied sagte danke Kaumzuglauben für diesen Beitrag:
  • Ianus
Zitieren to topto top


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
Brick Davinci Resolve - Insta360 X4 - Insta360 Studio - KartaVR Ianus 72 76.454 31-03-2026, 19:04 19
Letzter Beitrag: ingof
  360 Grad Fisheye / Sphere Videos in DaVinci Resolve bearbeiten Marlon 3 5.348 28-06-2024, 18:18 18
Letzter Beitrag: Nightworker
  Videos um 180 Grad drehen ... nitrgs 8 9.674 15-07-2021, 23:40 23
Letzter Beitrag: nitrgs
  Boris FX Continuum als PlugIn für Davinci Resolve Marc45 2 4.312 15-06-2020, 07:05 7
Letzter Beitrag: nomade

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste