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05-09-2026, 20:35 20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05-09-2026, 20:35 20 von Kaumzuglauben.)
Ich weiß nicht, welche Einstellungen du meinst. Ich habe als einzige Einstellung das Format der Proxydateien von DNxHR auf ProRes gestellt. Damit erstelle ich Proxydateien von meinen H.265 Clips aus der Lumix. Diese H.265 Clips (6K30) laufen sonst kaum ruckelfrei auf meiner UHD-Timeline. Ich habe jetzt lediglich die nicht allzu häufig vorkommenden Clips der Insta360 X4 in ProRes vorliegen (bisher in H.265). Wenn ich mit dem Schnitt fertig bin, rendere ich also H.265 und ProRes-Clips zusammen zu einem H.265 Ergebnis. Und da ist es doch völlig egal, welches Format zwischenzeitig die Proxydateien hatten. Die werden doch beim Rendern gar nicht mehr berücksichtigt (es sei denn, man setzt da irgendwo in der Deliverpage den entsprechen Haken, was ich aber nicht mache). Also egal, was ich bei den Proxydateien einstelle, da wird nichts weiter unnötig gewandelt.
Gruß
Peter
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Grundsätzlich sind die Intermediate Codecs wesentlich 'generationenfester' als die GOP-Codecs.
Wir haben mal einen Test mit 10 Generationen ProRes gegenüber H.264 gemacht. Bei ProRes hatte ein filmerfahrenes Publikum Schwierigkeiten, die 1. von der 10. zu unterscheiden, H.264 dagegen näherte sich einem Manga Look.
Trotz höherem Platzbedarf lohnt es sich, z. B. ein Render in Place gleich in entsprechender Qualität zu machen und bei der finale Ausgabe zu benutzen. Proxies eignen sich dafür natürlich nicht, man nimmt ja dafür eine kleine Datenrate und oft auch weniger Auflösung. Je nach Rechner kann es sich aber lohnen, Quellen aus einer Kamera in H.264 oder H.265 zu ProRes zu transkodieren und als neue Originale ganz ohne Proxies zu verwenden. Auf aktuellen Macs ist das aber überflüssig, auf PCs mit passendem Hardware-Dekoder auch.
Die Beobachtung, dass die neueste Version so viel schneller ist, kann auch an einem gleichzeitig aktualisierten Nvidia-Treiber liegen. Der ist jetzt endlich für Resolve optimiert worden.
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(05-09-2026, 20:35 20)Kaumzuglauben schrieb: Ich weiß nicht, welche Einstellungen du meinst.
Gemeint sind die Einstellungen Format (optimierte Daten) und Render-Cache-Format.
Die findest Du ebenfalls in den Projekteinstellungen direkt unterhalb der Format (Proxy-Medien) Einstellung.
Damit steuerest Du sozusagen die in Resolve intern verwendeten Formate.
Hat also nicht mit Proxys zu tun, sondern gilt für alles was auf deer TL liegt und gerendert/optimiert wird.
Und nur noch zur Sicherheit, solltest Du es nicht kennen -
denke dran die von Dir optimierten Projekteinstellungen dann mit Aktuelle Einstellungen als Standardvoreinstellung vorgeben... oder Aktuelle Einstellungen als Voreinstellung speichern... zu übernehmen. Sonst gelten die iEinstellungen nur für das jeweilis geöffnete Projekt.
Gruß
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• Kaumzuglauben
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(06-09-2026, 05:24 5)nomade schrieb: Je nach Rechner kann es sich aber lohnen, Quellen aus einer Kamera in H.264 oder H.265 zu ProRes zu transkodieren und als neue Originale ganz ohne Proxies zu verwenden.
Die Beobachtung, dass die neueste Version so viel schneller ist, kann auch an einem gleichzeitig aktualisierten Nvidia-Treiber liegen. Der ist jetzt endlich für Resolve optimiert worden.
Wäre mal einen Versuch wert, ProRes als neue Originale zu verwenden. Könnte das finale Rendern beschleunigen. Wobei mir der Punkt aber gar nicht so wichtig ist. Ich schaue dabei ja nicht zu.
Ja, das mit dem aktualisierten NVidia-Treiber kann gut sein, das war ungefähr, wenn nicht sogar genau zeitgleich mit den bemerkten Performance-Verbesserungen. Erst dachte ich, es wäre allein dem ProRes-Codec zuzuschreiben, dann dem Versionsupdate, aber der Löwenanteil liegt wohl doch am neuen Grafiktreiber. Egal, Hauptsache, es läuft jetzt zufriendenstellend schnell.
(06-09-2026, 08:19 8)gurlt schrieb: (05-09-2026, 20:35 20)Kaumzuglauben schrieb: Ich weiß nicht, welche Einstellungen du meinst.
Gemeint sind die Einstellungen Format (optimierte Daten) und Render-Cache-Format.
Die findest Du ebenfalls in den Projekteinstellungen direkt unterhalb der Format (Proxy-Medien) Einstellung.
Damit steuerest Du sozusagen die in Resolve intern verwendeten Formate.
Hat also nicht mit Proxys zu tun, sondern gilt für alles was auf deer TL liegt und gerendert/optimiert wird.
ok, jetzt verstehe ich was du meinst. Natürlich macht es keinen Sinn, da mit verschiedenen Formaten bei Proxies und Render-Cache zu arbeiten. Betrifft aber halt nur den Rendercache. Fürs finale Ausrendern ist es ja egal. Da wird ja sowieso alles in H.265 umgewandelt (weil ich es so eingestellt habe).
Gruß
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(06-09-2026, 08:19 8)gurlt schrieb: (05-09-2026, 20:35 20)Kaumzuglauben schrieb: Ich weiß nicht, welche Einstellungen du meinst.
Gemeint sind die Einstellungen Format (optimierte Daten) und Render-Cache-Format.
Die findest Du ebenfalls in den Projekteinstellungen direkt unterhalb der Format (Proxy-Medien) Einstellung.
Damit steuerest Du sozusagen die in Resolve intern verwendeten Formate.
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Gruß
Peter Wo genau finde ich diese Option ??
Gruß kurt
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(07-09-2026, 00:16 0)kpot11 schrieb: (06-09-2026, 08:19 8)gurlt schrieb: (05-09-2026, 20:35 20)Kaumzuglauben schrieb: Ich weiß nicht, welche Einstellungen du meinst.
Gemeint sind die Einstellungen Format (optimierte Daten) und Render-Cache-Format.
Die findest Du ebenfalls in den Projekteinstellungen direkt unterhalb der Format (Proxy-Medien) Einstellung.
Damit steuerest Du sozusagen die in Resolve intern verwendeten Formate.
Hat also nicht mit Proxys zu tun, sondern gilt für alles was auf deer TL liegt und gerendert/optimiert wird.
Und nur noch zur Sicherheit, solltest Du es nicht kennen -
denke dran die von Dir optimierten Projekteinstellungen dann mit Aktuelle Einstellungen als Standardvoreinstellung vorgeben... oder Aktuelle Einstellungen als Voreinstellung speichern... zu übernehmen. Sonst gelten die iEinstellungen nur für das jeweilis geöffnete Projekt.
Gruß
Peter Wo genau finde ich diese Option ??
Gruß kurt
Hab's über HELP schon gefunden (Text ins englische translated, dann gefunden): die berühmten 3 dots ... rechts oben (nach Änderungen)
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Noch ein wichtiger Hinweis:
Grundsätzlich kann H.264/265 auch verlustlos sein, das spart aber dann weder Platz noch Computerlast.
DR bietet das daher auch gar nicht erst an, aber da kommt etwas – ich bin im Betatest.
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Natürlich wird dann Final in dem von Dir eingestellten Codec = hier H.265/HEVC ausgerendert.
Aber es kommt halt darauf an ob Resolve auch wirklich ausschließlich das jeweilige Quellmaterial komplett neu ausrendert, oder beim Export auch auf bereits bestehende Renderdateien aus dem Render-Cache zugrift, also diese dann in H.265 wandelt.
Das kann in Resolve eingestellt werden, ich finde jetzt nur grade nicht wo das genau ist.
Gruß
Peter
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..... unter Deliver..... siehe Foto.
LG
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-09-2026, 18:17 18 von Kaumzuglauben.)
(07-09-2026, 11:54 11)gurlt schrieb: Natürlich wird dann Final in dem von Dir eingestellten Codec = hier H.265/HEVC ausgerendert.
Aber es kommt halt darauf an ob Resolve auch wirklich ausschließlich das jeweilige Quellmaterial komplett neu ausrendert, oder beim Export auch auf bereits bestehende Renderdateien aus dem Render-Cache zugrift, also diese dann in H.265 wandelt.
Das kann in Resolve eingestellt werden, ich finde jetzt nur grade nicht wo das genau ist.
Gruß
Peter
Ja, ich weiß. Das schalte ich grundsätzlich aus. Beim finalen Rendern soll alles neu und frisch aus den Quelldateien gemacht werden. Ich hatte das nur früher genutzt (mit der alten Grafikkarte), als Davinci noch ständig abgestürzt ist, weil die Grafikkarte überfordert war oder das Speichermanagement nicht sauber lief. Da half es, bestimmte Sachen schon separat vorzurendern.
(07-09-2026, 12:24 12)MoEdit schrieb: ..... unter Deliver..... siehe Foto.
Und was macht "Bypass re-encode when possible"?
Den Haken nehme ich auch raus.
Gruß
Peter
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