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Nutzen der BM Pocket Kamera 4K
#1
ich habe mir mal die 4k kamera von BMangesehen und hätte dazu Fragen.

Ich schaue mir gerade einige Kameras an. U.a. bin ich auf die neue GH 6 von Panasonic gespannt.

auch die 4k von BM scheint ja erst einmal relativ günstig zu sein.
Die Kamera hat ja keinen Autofocus.
Wie händelt ihr die Focussierung bei sich bewegenden Objekten?
Ist die manuelle Nachführung, evtl. mit Hilfe eines ext. Focusstellrades, eine hilfreiche Unterstützung?
Mein Interessengebiet betrifft da Hunde, die in der Bewegung (Schritt und Galopp) aufgenommen werden.

Derzeit nutze ich ja die Lumix 1000 und DJI Pocket. Bin damit recht gut zufrieden, schaue aber trotzdem nach vorn.
Kann da jemand berichten?
Bye Uwe
WIN 10 64, RTX 2080 TI, AMD 9 3900X, 64 GB RAM GSkill, M2 1 TB, SSD EVO 1 TB, SSD ScanDisk 240 GB,
MSI X470 Gaming Pro Carbon,DR 19b4 Studio, Monitor AOC 32" + Samsung 32" 4K
ShuttlePRO v2, Canon 60D, Osmo Pocket, AK 2000 S Deluxe T11, Canon R 7
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#2
Nun die 4k hat Autofokus aber Grottenschlecht und nur zum vorfokussieren geeignet, also keinen Kontinuierlichen AF.
Kommt halt stark darauf an, wie du Filmen möchtest. Wieviel Freistellung du du möchtest, und wie schnell die Hunde sind.

Ein Manuelles Fokussieren ist reine Übung, am Anfang schwer nach einiger Zeit gehts.

Oder halt Run & Gun Einstellen, also alles ab 2 Meter bis Unendlich Scharf.
Bedenke das du mft Objektive benötigst, und das die 4k keinerlei Stabilisierung hat. Demnach wäre je nach Filmsituation ein Objektiv mit Stabi schon Hilfreich, wenn aus der Hand gefilmt wird.
Außerdem benötigt man noch recht viel Zubehör um Anständig mit der 4k Arbeiten zu können, zb. Exteres Display, auf dem Originalen ist es (für mich) fast unmöglich genau zu Fokussieren.

Dann AKKUS jede Menge, oder direkt auf einen Dicken gehen, bzw. Mittlerweile gibt es schon einige Externe Lösungen. SSD die schnell genug ist, auf SD Karte geht bei mir fast nix, und Cfast Karten sind sehr Teuer, dann lieber Festplatte.

Dann ist ein Rahmen zum Tragen und anbauen von Monitor, Festplatte und Zubehör wie Micro, Licht etc. sehr Sinnvoll, auch wenn nichts dran gebaut wird ist das halten und Tragen so Perfekter, und die Cam ist auch noch etwas geschützt.

Wenn es dann weiter gehen soll mit frei Hand, dann brauchst du noch ein Jahresabbo in der Muckibude, weil mit Gimbal,Monitor,gutem Objektiv, SSD, Akku, das "Gerät" sehr schwer ist.
Aber auch dafür gibt es wieder Abhilfe mit einem Gurt, aber auch das kostet wieder.

Die Bearbeitung der Braw Dateien ist ein Traum, das Duale Nativ Iso finde ich auch gut.

So nun einfach mal alles zusammen Zählen :-) und dann ist man recht schnell bei 2k+
Ich habe die 4k nun etwas mehr als 2 Jahre habe noch einige DSLR´s aber zum Filmen wenn es drauf an kommt, nur die 4k
Liebe Grüße Hans
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#3
Um sie ein bisschen einzuordnen, hilft schon der Namensbestandteil "Cinema": Es ist ein Kamera für das Arbeiten unter kontrollierten Bedingungen.
Also mindestens ein kleines Team: Tonmensch, Lichtsetzer/in und Fokuspuller für die Schärfe. Wenn man alles allein machen will, ist man schnell überfordert.

Das ist keine Reportagekamera, die automatischen Funktionen für Schärfe und Belichtung sind im Grunde unbrauchbar.
Dafür hat man halt, wie der Hans schon ganz richtig schreibt, ein digitales 'Negativ', das äußerst flexibel ist.
Typische Videokameras sind halt eher für's 'Sofortbild', am besten nicht zu viel dran rumschrauben, sonst fliegt's (qualitativ) auseinander.
Wobei sich letzteres aktuell relativiert, weil etliche Kameras nun auch 422 und 10 Bit liefern. Das ist dann schon etwas flexibler.

- MacBook M1 Pro unter Monterey 12.7.3
- Resolve und Fusion Studio 18.6.5
- Mini Monitor 3G in HD mit kalibriertem Asus ProArt
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4,6 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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#4
nomade,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/1063-nutzen-der-bm-pocket-kamera-4k/&postID=8189#post8189' schrieb:Also mindestens ein kleines Team: Tonmensch, Lichtsetzer/in und Fokuspuller für die Schärfe. Wenn man alles allein machen will, ist man schnell überfordert.
Finde ich garnicht so Pauschal ausgedrückt. Es kommt auf die Situation an, ich mache damit zu 70% alles alleine. Ton macht der Taskcam und ggfls die Funkstrecke mit Lav.Micro. Licht ist immer ein Thema, aber die guten bis sehr guten ISO Eigenschaften lassen schon mal viel Spielraum.
Klar es ist keine Cam für mal schnell aus der Hüfte Aufnahmen zu machen, vorbereitung und ein wenig Übung gehört schon dazu mit der 4k um zu gehen, aber die ist keine Zicke. Wenn man ein wenig sich mit dem Filmes schon auskennt, ist der übergang nicht all zu schwer, es sei den man kennt die Grundregeln, Bedienung etc. nicht.
Dann kann man nach und nach die Grnzen der 4k Ausloten.
Ich sehne mich aber dennoch nach einer leichten und kleinen Cam für B Roll aus der Hand zu machen.
Liebe Grüße Hans
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#5
Ich dachte jetzt eher an die herumflitzenden Hunde vom Uwe. Das ist dann schone eine echte Herausforderung – auch für viele Kameras aus dem Videosektor.
Aber die aktuellen Geräte in der Oberklasse filmender Fotogeräte kriegen das – je nach Umgebung und Lichtverhältnissen – einigermaßen hin mit der Schärfe.

Wenn die Hunde so trainiert sind, dass sie eine bestimmte Strecke ablaufen, geht es durchaus mit manuellem Schärfezieher und genug Übung.
Man misst ein paar Bezugspunkte aus und versucht dann, die im richtigen Moment anzufahren.

- MacBook M1 Pro unter Monterey 12.7.3
- Resolve und Fusion Studio 18.6.5
- Mini Monitor 3G in HD mit kalibriertem Asus ProArt
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4,6 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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#6
Letztendlich ist es wie bei der Fotografie, der hinter der Cam macht die Fotos. Beim Video it es nix anderes, ein Profi macht mit einer Preiswerteren Cam, besseres als ein Anfänger mit High End Gerät.

[media]https://youtu.be/zSxIbZFsn-g[/media]
Liebe Grüße Hans
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#7
Aber ich brauch sowas, den xbox Controler hab ich schon :-)
klick
Liebe Grüße Hans
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#8
Der Hans,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/1063-nutzen-der-bm-pocket-kamera-4k/&postID=8194#post8194' schrieb:Aber ich brauch sowas, den xbox Controler hab ich schon :-)
klick
Der Rest ist Pillepalle, das kann man mit LEGO-Technik nachbauen. Mit schwarzem Nagellack angepinselt, da siehste nüscht. Da drehen die in den Holliwudzki Studios Danzig nur mit.


Nee aber im Ernst, wie sich an den Beiträgen zeigt, gehen die ja Kenntnisse und Erfahrungen der User hier von 0 bis 100, da sehe ich das auch so, dass die Wahl der passenden Kamera ein ganz wesentlicher Punkt ist, mit der sich so manche Frage im Forum in der Folge vermeiden lässt. Ich stehe nämlich vor derselben Frage. Bzw. kommt noch die Frage dazu 6K oder 4K mit Adapter, da EF-Vollformat-Objektive bereits vorhanden sind. Von der Technik-Affinität her, traue ich mir den Spaß zu, vom tatsächlichen Nutzen her würde ich die Möglichkeiten sicherlich nie ausreizen. Alternative wäre eine Canon 5D (ab Mark III), die mit ML ja auch RAW hinkriegt, wenn auch »nur« CDNG, aber Davinci kommt mit klar und ich bin mit 5D Mark II soweit zufrieden, allerdings scheitert die beim HDMI-Out, sowie bei RAW knapp an FullHD. Das sollte Minimum schon sein.
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#9
Danke für die vielen Infos und das hat mir den Kopf schon gewaschen.
Ich werde keinen Film drehen und ich werde auch nie ein Profi oder in etwa Profi werden.
Die 4K ist bei mir nun raus und ich werde mal schauen, was die GH 6 von Panasonic wird. Die Kamera soll ja auch noch bezahlbar sein und meine Amateurvideos schauen eh nur ein paar Menschen.

Danke für das Feedback; hat mir sehr geholfen. Daumenhoch
Bye Uwe
WIN 10 64, RTX 2080 TI, AMD 9 3900X, 64 GB RAM GSkill, M2 1 TB, SSD EVO 1 TB, SSD ScanDisk 240 GB,
MSI X470 Gaming Pro Carbon,DR 19b4 Studio, Monitor AOC 32" + Samsung 32" 4K
ShuttlePRO v2, Canon 60D, Osmo Pocket, AK 2000 S Deluxe T11, Canon R 7
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#10
Hallo Horst,

vergiss das Gewürge mit der 5D und RAW, das macht in der Praxis keine Freude. Amis würden es wohl eher "Proof of Concept" nennen.

Es gibt mittlerweile genug Angebote mit 422 und 10 Bit, das reicht völlig.

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